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Wehrlein verzichtet – Ersatzfahrer wird Letzter

Für Sauber läuft es vor dem GP von Australien nicht gut. Pascal Wehrlein ist immer noch verletzt. Und sein Stellvertreter wie auch Marcus Ericsson landen im Training zuhinterst.

«Ich fühle mich noch nicht fit genug für eine komplette Renndistanz»: Pascal Wehrlein. (Archivbild)
«Ich fühle mich noch nicht fit genug für eine komplette Renndistanz»: Pascal Wehrlein. (Archivbild)
Tracey Nearmy, Keystone
Pascal Wehrlein während des Trainings am Freitag. (24. März 2017)
Pascal Wehrlein während des Trainings am Freitag. (24. März 2017)
Srdjan Suki, Keystone
Für Marcus Ericsson läuft es auch nicht viel besser – er wird 18. (25. März 2017)
Für Marcus Ericsson läuft es auch nicht viel besser – er wird 18. (25. März 2017)
Rick Rycroft, Keystone
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Pascal Wehrlein muss auf den Start im Grand Prix von Australien verzichten. Der Deutsche, der zum ersten Mal für das Team Sauber angetreten wäre, ist noch nicht fit genug für einen Einsatz.

«Ich fühle mich mit meinem Trainingsrückstand noch nicht fit genug für eine komplette Renndistanz», sagte Wehrlein. «Deshalb haben die Verantwortlichen unseres Teams entschieden, kein unnötiges Risiko einzugehen. Es ist sehr schade, aber ganz im Sinne des Teams.» Der Deutsche hofft, in zwei Wochen im Grand Prix von China wieder einsatzfähig zu sein.

Giovinazzi ersetzt Wehrlein

Wehrlein wird in Melbourne durch Antonio Giovinazzi vertreten. Der 23-jährige Italiener gehört dem Nachwuchskader von Ferrari an. In dieser Saison amtet er bei den Italienern als offizieller Ersatzfahrer. Im vergangenen Jahr verpasste er den Titel in der GP2-Serie, die nunmehr als Formel-2-Meisterschaft ausgetragen wird, als Zweitplatzierter im Schlussklassement nur knapp.

Wehrlein hatte sich im Januar bei einem Show-Rennen in Miami, dem so genannten «Race of Champions», bei einer Kollision mit Felipe Massa eine Rückenverletzung zugezogen. Wegen der Probleme hatte er Ende Februar/Anfang März bereits auf die Teilnahme am ersten Teil der Testfahrten in Montmeló verzichten müssen.

Die Fahrer des Teams Sauber landeten im letzten Training vor dem Qualifying für den Grand Prix von Australien zuhinterst im Klassement. Marcus Ericsson wurde Achtzehnter. Antonio Giovinazzi, der den rekonvaleszenten Pascal Wehrlein ersetzt, kam nicht über den letzten Platz hinaus.

Vettel war Schnellster

Sebastian Vettel war Schnellster. Er fuhr die beste Rundenzeit und senkte den offiziellen Rundenrekord auf dem Rundkurs in Melbourne, der seit 13 Jahren Michael Schumacher hält, noch einmal. Der Deutsche war 24 Hundertstel schneller als Hamilton am Vortag. Der Engländer, der am Freitag in beiden Trainings klar der Schnellste war, klassierte sich hinter seinem neuen Teamkollegen Valtteri Bottas im 3. Rang.

Das Training musste nach einem Unfall des kanadischen Neulings Lance Stroll im Williams knapp zehn Minuten vor Schluss abgebrochen werden.

si/chk

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