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Sauber: Alter Motor, neue Perspektive

Nach unsicheren Zeiten möchte das Schweizer Sauber-Team den Anschluss ans Mittelfeld der Formel 1 wiederherstellen.

Jubiläum: Zum 25. Mal hat das Schweizer Sauber-Team ein Formel-1-Auto konstruiert.
Jubiläum: Zum 25. Mal hat das Schweizer Sauber-Team ein Formel-1-Auto konstruiert.
Keystone

Zukunftsängste. Keine Jobsicherheit. Ausbleibende Lohnzahlungen. Im vergangenen Frühling stand das Sauber-Team am Abgrund. Neben der sportlichen Misere drohte der Konkurs, Spott und Häme waren dem Schweizer Rennstall gewiss. Die jahrelangen finanziellen Sorgen jedoch sind Geschichte, der Übernahme durch die Waadtländer Investmentfirma Longbow Finance SA im Auftrag der schwedischen ­Industriellenfamilie Rausing sei Dank.

Der Deal ging im Juli 2016 über die Bühne, er hat am Werksitz in Hinwil Ruhe einkehren lassen. Teamchefin Monisha Kaltenborn geht davon aus, «künftig wieder konkurrenzfähig zu sein». Die Österreicherin mit indischen Wurzeln gibt den Tarif durch: «Wir müssen uns deutlich steigern.»

Ins Auto ist ein Vorjahresmotor von Ferrari eingebaut – daran wird sich während dieser WM nichts ändern, was im Vergleich mit der Konkurrenz einen Nachteil bedeuten dürfte. Für dieses Vorgehen entschied sich die Crew, um sich ganz dem Bau des Boliden widmen zu können, ohne auf Änderungen beim Antrieb reagieren zu müssen.

Das Ziel der Sauber-Crew ist es, den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Wenngleich die Testfahrten zufriedenstellend verliefen und einige neue Leute wie Chefingenieur Xevi Pujolar eingestellt worden sind, handelt es sich um eine ziemlich ambi­tiöse Vorgabe. Lediglich zwei WM-Punkte holte der Rennstall in der letzten Saison, in der Hierarchie der zehn Teams befindet er sich auf Position zehn.

Pilot Marcus Ericsson, das verbindende Element zu den neuen Besitzern, ist weiterhin dabei, Felipe Nasr wurde durch Pascal Wehrlein (22) ersetzt. Das deutsche Talent hatte sich bei Mercedes Chancen ausgerechnet, Nach­folger von Weltmeister Nico Rosberg zu werden.

phr/sda

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