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Gericht entscheidet gegen Sauber

Der geschasste Fahrer Giedo van der Garde erzielt im Rechtsstreit mit dem Formel-1-Team Sauber einen Teilerfolg.

Im Streit mit Sauber: Giedo van der Garde will sich sein Cockpit erklagen.
Im Streit mit Sauber: Giedo van der Garde will sich sein Cockpit erklagen.
Reuters

Das Schweizer Schiedsgericht hat in einem erstinstanzlichen Entscheid dem Antrag von Giedo van der Gardes stattgegeben. Die Verantwortlichen des Sauber-Rennstalls müssen demnach alle Handlungen unterlassen, die den Niederländer daran hindern könnten, «als einer der beiden nominierten Fahrer bei Sauber an der Formel-1-WM 2015 teilnehmen zu können».

Das Urteil ist rechtlich verbindlich, aber noch nicht rechtskräftig. Aus diesem Grund hat Van der Garde zusätzlich vor einem australischen Gericht in Melbourne seinen Anspruch eingeklagt. Der Holländer ist nach wie vor der Meinung, sich mit Sauber auf eine Anstellung als Stammfahrer für die Saison 2015 geeinigt zu haben. Vor dem Gerichtshof in Melbourne, wo am übernächsten Sonntag die Formel-1-Saison beginnt, findet am nächsten Montag eine erste Anhörung statt.

Monisha Kaltenborn, CEO und Chefin des Sauber-Rennstalls, gibt zum Rechtsstreit mit dem ehemaligen Angestellten keine Auskunft. «Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, wäre es unangebracht, sich zu einzelnen Details zu äussern. Wir werden jedoch alles daran setzen, die Interessen unseres Teams und des Unternehmens zu wahren», wird die promovierte Juristin in einem Communiqué des Rennstalls zitiert.

Eigene Interessen des Sauber-Teams wahren, das heisst in Bezug auf die Fahrerpaarung, wie geplant mit den neu engagierten Marcus Ericsson und Felipe Nasr die WM 2015 zu bestreiten.

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