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Schlimmer Verdacht: Ecclestones Pilot verhaftet

Die Entführung von Aparecida Schunck Flosi Palmeira, der Schwiegermutter des Formel-1-Chefs, scheint vor der Aufklärung zu stehen.

Sollte angeblich mehr als 30 Millionen Franken Lösegeld zahlen: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, hier in Hockenheim (D). (29. Juli 2016)
Sollte angeblich mehr als 30 Millionen Franken Lösegeld zahlen: Formel-1-Chef Bernie Ecclestone, hier in Hockenheim (D). (29. Juli 2016)
Mark Thompson/Getty Images

Der Hauptverdächtige im Entführungsfall Ecclestone kommt aus dem Umfeld der Familie: Die brasilianische Polizei nahm am Montag einen Helikopterpiloten fest, der für Formel-1-Chef Bernie Ecclestone und dessen Familie gearbeitet hatte.

Die Polizei hält ihn nach eigenen Angaben für den Drahtzieher im Fall der Entführung von Ecclestones Schwiegermutter Aparecida Schunck Flosi Palmeira, die am Vortag unversehrt aus der Gewalt der Kidnapper befreit wurde.

Der festgenommene Jorge Eurico da S. habe «den Alltag dieser Leute gekannt», erklärte die Polizei von São Paulo. «Er hat die Entführung geplant.» S. habe im Dienst der Millionärsfamilie Ecclestone gestanden. Bei dem Polizeieinsatz zur Befreiung der Entführten waren am Sonntag bereits zwei weitere Verdächtige festgenommen worden.

Horrende Lösegeldforderung

Die 67 Jahre alte Aparecida Schunck Flosi Palmeira war acht Tage lang in der Gewalt von Entführern. Sie ist die Mutter von Fabiana Flosi, der 38-jährigen Ehefrau des 85-jährigen Multimillionärs Ecclestone. Sie war von bewaffneten Männern entführt worden, die sich – als Lieferanten getarnt – Zutritt zu ihrem Haus nahe São Paulo verschafft hatten.

Nach brasilianischen Medienberichten hatten die Entführer mehr als 30 Millionen Franken Lösegeld verlangt; den Berichten zufolge wurde vor der Befreiung aber kein Lösegeld gezahlt. Die Polizei wollte zu diesem Thema keine Angaben machen.

AFP/rub

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