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Der Nimmersatt schlägt schon wieder zu

Sebastian Vettel unterstreicht seine Klasse auch im Regen von São Paulo. Der Red-Bull-Pilot gewinnt das Qualifying zum GP von Brasilien überlegen vor Nico Rosberg.

Michael Schumachers Rekord im Visier: Sebastian Vettel peilt in Brasilien von der Pole aus den 13. Sieg in diesem Jahr an.
Michael Schumachers Rekord im Visier: Sebastian Vettel peilt in Brasilien von der Pole aus den 13. Sieg in diesem Jahr an.
Keystone

Weltmeister Vettel eroberte zum neunten Mal in dieser Saison den besten Startplatz und hat damit gute Chancen, am Sonntag (Start 17.00 Uhr MEZ) den 13. Sieg in diesem Jahr zu feiern. Er würde damit die von Michael Schumacher vor neun Jahren aufgestellte Bestmarke egalisieren. Vettel war bei nassen Bedingungen um 0,623 Sekunden schneller als Nico Rosberg im Mercedes. Dritter wurde Fernando Alonso (Ferrari) vor Mark Webber im zweiten Red Bull, der sein letztes Formel-1-Wochenende bestreitet.

Dank Nico Hülkenberg schaffte es Sauber zum achten Mal in Folge ins Finale der besten zehn. Der 26-jährige Rheinländer beanspruchte jedoch Glück, weil er den Vorstoss in den letzten Teil der Qualifikation lediglich mit einer Marge von 15 Tausendstelsekunden gegenüber Heikki Kovalainen (Lotus) sicherstellte. Im Finale musste Hülkenberg schliesslich mit Platz 10 vorlieb nehmen.

Esteban Gutiérrez gehörte zu den Geschlagenen und musste die Segel bereits nach den ersten 20 Minuten streichen. Der 22-jährige Mexikaner verpasste es zu Beginn der Zeitenjagd, als es über dem Autodromo José Carlos Pace nur leicht nieselte, eine schnelle Runde zu absolvieren. Als der Regen nach etwa acht Minuten stärker wurde, kam er trotz zahlreicher Versuche nicht mehr über den 18. Zwischenrang hinaus. Erstmals seit Anfang September in Monza schied Gutiérrez damit nach dem ersten Qualifying-Teil aus.

Eine Pleite gab es für das Team von McLaren, das mit Sergio Pérez und Jenson Button lediglich die Ränge 14 und 15 erreichte. Zu allem Überfluss demolierte der aussortierte Pérez in seinem letzten Qualifying für den britischen Traditionsrennstall auch noch seinen Rennwagen.

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