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5 Punkte – Sauber verteidigt 4. WM-Rang

Mercedes revanchiert sich für die Niederlage in Malaysia und feiert am GP von China einen Doppelsieg. Sauber kommt mit Klasse und Glück zu einem Topresultat.

Erfolgsgarant: Felipe Nasr holt im dritten Rennen für Sauber als Achter zum zweiten Mal WM-Punkte.
Erfolgsgarant: Felipe Nasr holt im dritten Rennen für Sauber als Achter zum zweiten Mal WM-Punkte.
Leserreporter
Dominant: Lewis Hamilton liess seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg keine Chance.
Dominant: Lewis Hamilton liess seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg keine Chance.
Keystone
Champagnerlaune: Vettel duscht Hamilton.
Champagnerlaune: Vettel duscht Hamilton.
Keystone
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Das Schweizer Sauber-Team durfte bereits zum zweiten Mal in der noch jungen Saison jubeln. Felipe Nasr mit Platz 8 und Marcus Ericsson mit Rang 10 bescherten der Zürcher Equipe fünf weitere WM-Punkte, nachdem es zum Auftakt in Australien 14 Zähler gegeben hatte. Nasr und Ericsson erfüllten damit die Hoffnungen, die nach dem Qualifying aufgekommen waren. Am Samstag hatten sich der Brasilianer und der Schwede die Startplätze 9 und 10 gesichert.

Der Punktesegen für Sauber hat allerdings nicht zuletzt mit dem Pech von Max Verstappen zu tun. Dessen Toro Rosso blieb kurz vor Rennende mit einem Motorschaden auf der Strecke. Hätte der zu diesem Zeitpunkt auf Rang 8 klassierte Rookie das Ziel erreicht, wären es für Sauber nur zwei Zähler geworden. So aber konnten die Hinwiler den 4. Rang in der Konstrukteurs-WM festigen.

Hamiltons vierter Sieg in Shanghai nach 2008, 2011 und 2014 kam mit Ansage. Der Brite hatte an den Tagen zuvor schon alle drei freien Trainings dominiert und hatte sich auch im Qualifying schadlos gehalten. Für Hamilton war es der zweite Sieg in diesem Jahr, nachdem er schon in Melbourne gewonnen hatte, und der 35. Triumph seiner Karriere.

Rosberg, der im Qualifying um die Winzigkeit von 42 Tausendsteln gegen Hamilton den Kürzeren gezogen hatte, vermochte sich hinter seinem Teamkollegen lange auf Schlagdistanz zu halten. Eine reelle Chance, den Weltmeister zu überholen, besass der Deutsche jedoch nicht. Rosberg wurde bis zum zweiten Reifenwechsel von seinem Landsmann Sebastian Vettel im einen Ferrari bedrängt. Aber auch Vettel konnte Rosberg nie ernsthaft in Bedrängnis zu bringen, obwohl er wie erhofft den Abstand auf das Duo von Mercedes im Vergleich zum Qualifying verringern konnte. Beim Kampf um die Startplätze hatte Vettel um neun Zehntel hinter Hamilton gelegen.

Die Platzierungen in den ersten sechs Rängen geben exakt die gegenwärtige Hierarchie in der Formel 1 wieder. Hinter Hamilton und Rosberg in den Mercedes und Vettel im einen Ferrari wurde dessen Teamkollege Kimi Räikkönen Vierter, gefolgt von Felipe Massa und Valtteri Bottas in den Williams.

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