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Was ist bloss mit den Schweizer Leichtathleten los?

Die Elite tut sich im WM-Sommer schwer, der Nachwuchs dagegen brilliert. Dass die WM erst Ende September beginnt, hat Vor- und Nachteile.

Hürden-Europameisterin Lea Sprunger war bisher mehr verkrampft als schnell unterwegs.
Hürden-Europameisterin Lea Sprunger war bisher mehr verkrampft als schnell unterwegs.
Sebastian Nogier, Keystone

Es ist ein Sommer, welcher der Schweizer Leichtathletik eine verheissungsvolle Zukunft verspricht. Und es könnte ein Herbst werden, der von der Vergangenheit träumen lässt. Es ist der Sommer des Nachwuchses, der sowohl in der U-23- als auch in der U-20-Kategorie auf europäischer Ebene brillierte. In dem Mehrkämpferin Géraldine Ruckstuhl, Hürdensprinter Jason Joseph und Stabspringerin Angelica Moser mit EM-Gold aus Schweden zurückkehrten und leistungsmässig endgültig auf Elitestufe angekommen sind. Und in dem Mittelstrecklerin Delia Sclabas, Zehnkämpfer Simon Ehammer und Speerwerfer Simon Wieland – mit ihm wieder einmal ein Techniker – Gold bei den Jüngeren gewannen. Und alle zusammen erahnen lassen, dass sich Frauen- und Manpower im Kader bald wieder die Waage halten könnten.

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