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Kipchoge und die Kraft der Pionierleistung

Eliud Kipchoge hat den Marathon in unter zwei Stunden geschafft. Kritiker halten ihm seine Tricksereien vor.

MeinungChristian Brüngger
Die Schuhe leuchten – doch erinnern wird man sich an seinen Namen: Eliud Kipchoge. (Video: ORF)

Eliud Kipchoge ist ein Magier. Seine Weltrekordzeit liegt bei 2:01:39 Stunden. Am Samstagmorgen aber im Prater von Wien konnte der Kenianer die 42,195 km plötzlich um sagenhafte 1:59 Minuten schneller laufen – und damit die Schallmauer von zwei Stunden relativ klar unterbieten.

Der 34-Jährige vollbrachte folglich, was gemessen an seiner Bestzeit eigentlich unmöglich scheint. Doch wie ein Zauberer trickste Kipchoge gekonnt: Er profitierte ab dem ersten und fast bis zum letzten Meter von Tempomachern, die ihm den Wind nahmen. Und er lief in einem Spezialschuh von Nike, der seine Laufökonomie verbesserte und dazu führte, dass Kipchoge im Vergleich zu herkömmlichen Modellen später ermüdete. Beides zusammen sowie einige andere untergeordnete Faktoren halfen ihm, diesen Meilenstein des Laufens zu setzen.

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