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Lasst uns Federers Serien nicht vergessen

Am späten Nachmittag trifft Roger Federer im Viertelfinal von Roland-Garros auf den Franzosen Gael Monfils.

Auf Roger Federer warten hoffentlich stressige Tage. Der Viertelfinal gegen Gael Monfils gerät zum Auswärtsspiel. Und im Falle eines Sieges träfe der bald 30-jährige Basler in den Halbfinals auf Novak Djokovic, der kampflos zu seinem Viertelfinalsieg über Fabio Fognini kam.

Gegen Monfils tritt Federer als klarer Favorit an. Der Schweizer verfügt immer noch über die schönsten Schläge auf der Tour und wurde bislang am French Open in keinster Weise gefordert. Monfils dagegen ist zwar athletisch und akrobatisch veranlagt, ihm fehlt es oftmals aber auch an der nötigen taktischen Disziplin. Ausserdem steigt er ohne einen Ruhetag in den Viertelfinal, nachdem sein Achtelfinal gegen den Spanier David Ferrer erst am Montag mit 8:6 im fünften Satz zu Ende ging.

Wenn sich Federer gegen Monfils heute durchsetzen kann, kommt es zu einem weiteren Duell mit Novak Djokovic. Für den Serben würden in dieser Partie Rekorde auf dem Spiel stehen. Seit dem Saisonstart gewann er 41 Einzel hintereinander; ein Sieg fehlt noch zum besten Saisonstart aller Zeiten von John McEnroe, aufgestellt vor fast 30 Jahren. Inklusive der zwei Davis-Cup-Einzel (im Dezember 2010) steht Djokovics Siegesserie bei 43 Erfolgen; hier fehlen noch drei Siege bis zum ewigen Rekord von Guillermo Vilas (46).

Aber lasst uns auch die Rekorde von Roger Federer nicht vergessen: Der Basler bestreitet heute seinen 28. Grand-Slam-Viertelfinal in Serie. Er nimmt am 46. Majorturnier in Folge teil; alle anderen aktiven Spieler sind entweder weniger lang dabei oder verpassten in dieser Spanne mindestens ein Grand-Slam-Turnier. An einem guten Tag kann Federer nachwievor jeden Gegner schlagen - auch Djokovic, Nadal oder Murray. Federer: "Auf meine Serie von 28 Grand-Slam-Viertelfinals bin ich äusserst stolz. Vor allem habe ich die Möglichkeit, ein weiteres Mal in einen Halbfinal vorzustossen. Und wenn mir das gelingt, dann schauen wir weiter..."

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