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Juan José Cobo holt Etappensieg und Leadertrikot

Juan José Cobo hat die Bergankunft der 15. Etappe auf l'Anglirù gewonnen und damit das rote Leadertrikot übernommen.

Der Alto de l'Anglirù gilt mit seinen bis zu 23 Steigungsprozenten zu den schwierigsten Steigungen in Europa. Dieser Anstieg liege ihm nicht, hatte Juan José Cobo vor dieser Etappe zu Protokoll gegeben. Die Prognose des Spaniers erwies sich als irreführend. Auf dem früheren Ziegenpfad griff Cobo 7 km vor dem Ziel an. Nach seinem Vorstoss erhöhte der Radprofi aus dem Team des Tessiner Managers Mauro Gianetti seinen Vorsprung kontinuierlich. Am Schluss war die Reserve von Cobo so gross, dass er mit 20 Sekunden Vorsprung auf Froome und 46 Sekunden auf Wiggins das Leadertrikot übernehmen konnte. Der Spanier trägt erstmals eine solche Auszeichnung, auch wenn er vor zwei Jahren die drittletzte Etappe der Vuelta für sich entscheiden konnte.

Der frühere Bahnfahrer Wiggins geriet in Schwierigkeiten, als die höchsten Steigungsprozente erreicht wurden. Da musste der Brite sogar seinen Helfer Froome ziehen lassen, der erneut eine Glanzvorstellung zeigte. Froome erreichte das Ziel auf 1557 m Meereshöhe zusammen mit Wouter Poels (Ho) und Denis Mentschow (Russ) mit 48 Sekunden Rückstand. Für Wiggins und Igor Anton (Sp) resultierte am Schluss ein Rückstand von 1:20 Minuten.

Wie schon am Samstag zählten Vincenzo Nibali (It) und Fredrik Kessiakoff (Sd) zu den Verlierern. In der Gesamtwertung ist Nibali auf den 8. Rang zurückgefallen. Mit 3:27 Minuten ist der Rückstand des Sizilianers so gross, dass die Aussichten des Sizilianers auf null gesunken sind, wie vor zwölf Monaten die Vuelta zu gewinnen.

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