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Iouri Podladtchikov muss Umweg über Halbfinal machen

Für Iouri Podladtchikov beginnt die "Mission Gold" im Halfpipe-Wettkampf nicht wie gewünscht. Der Zürcher Mitfavorit verpasst als 8. seiner Qualifikations-Serie den direkten Finaleinzug der Top 3.

Podladtchikov war im ersten Durchgang gestürzt, als er nach dem zweiten Sprung beim Queren der Pipe aus dem Gleichgewicht kam. Mit einem "Sicherheitslauf", den er souverän ins Ziel brachte, stellte Podladtchikov wenigstens sicher, dass er ab 16 Uhr im Halbfinal (Ränge 4 bis 9 aus den beiden Vorläufen) eine zweite Chance erhalten wird, das Finalticket zu lösen.

Wie Jan Scherrer (9. der Qualifikations-Serie) muss "I-Pod" eine Top-6-Klassierung anstreben, um im Final ab 18.30 Uhr Schweizer Zeit dabei zu sein. Den Tarif gab Shaun White bekannt: Der zweifache Olympiasieger aus Kalifornien und grösste Konkurrent von Podladtchikov gewann die Serie mit 95,75 Punkten souverän.

Aus der ersten Qualifikations-Serie hatten es mit Christian Haller und David Hablützel beide Vertreter auf direktem Weg in den Final geschafft. Hinter dem japanischen Wunderkind Ayumu Hirano (15) belegten Haller und Hablützel mit respektablem Rückstand die Ränge 2 und 3. Besonders der direkte Finalvorstoss des erst 17-jährigen Zürchers Hablützel ist als ziemlich grosse Überraschung zu werten. "Das ist unfassbar", rang der Youngster nach Fassung. Hablützel stand derart unter Adrenalin, dass er die Schürfung am linken Arm aus dem ersten Lauf gar nicht mehr spürte. Im letzten Sprung hatte er sich mit einem Sturz einer besseren Note beraubt. Das Verpasste wiederholte der Zumiker dann im zweiten Run nach.

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