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Iouri Podladtchikov folgt Haller und Hablützel in Halfpipe-Final

Snowboarder Iouri Podladtchikov darf weiterhin von der angestrebten Goldmedaille in der Halfpipe träumen. Der Zürcher schafft den Finaleinzug via Umweg im Halbfinal.

Nachdem Podladtchikov - im Gegensatz zu Christian Haller und David Hablützel - in der Qualifikation den direkten Finalvorstoss verpasst hatte, trumpfte er im Halbfinal auf. Im ersten Lauf stellte er eine Punktzahl auf, die von keinem der anderen elf Fahrer mehr überboten wurde. Den 87,50 Zählern am nächsten kam der Amerikaner Greg Bretz (83,00), alle anderen büssten acht und mehr Punkte auf den Schweizer Halbfinal-Sieger ein. Podladtchikov leistete sich in seinem zweiten Durchgang den Luxus, auf sämtliche schwierigen Manöver zu verzichten.

Im Halbfinal nicht mehr starten konnte derweil Jan Scherrer. Der Toggenburger erlitt im letzten Trainingslauf zwischen Qualifikation und Halbfinal eine Zerrung im rechten Sprunggelenk und musste Forfait erklären. Eventuell wird Scherrer, der als einziger Schweizer Snowbard-Freestyler auch im Slopestyle angetreten war, am Mittwoch mittels MRI noch genauer untersucht.

Aus der ersten Qualifikations-Serie hatten es mit Haller und Hablützel beide Vertreter auf direktem Weg in den Final geschafft. Hinter dem japanischen Wunderkind Ayumu Hirano (15) belegten Haller und Hablützel mit respektablem Rückstand die Ränge 2 und 3. Besonders der direkte Finalvorstoss des erst 17-jährigen Zürchers Hablützel ist als ziemlich grosse Überraschung zu werten. "Das ist unfassbar", rang der Youngster nach Fassung. Hablützel stand derart unter Adrenalin, dass er die Schürfung am linken Arm aus dem ersten Lauf gar nicht mehr spürte. Im letzten Sprung hatte er sich mit einem Sturz einer besseren Note beraubt. Das Verpasste wiederholte der Zumiker dann im zweiten Run nach.

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