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Zwei Wenden und ein Kunstwerk

Der SC Bern hat Servette trotz einer zehnminütigen Schwächephase 6:3 bezwungen. Ivo Rüthemann und Jaroslav Bednar waren mit je zwei Toren und einem Assist die Hauptdarsteller.

Berns Ivo Rüthemann, rechts, jubelt mit Beat Gerber nach dem Tor zum 1-0 im Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem Geneve-Servette.
Berns Ivo Rüthemann, rechts, jubelt mit Beat Gerber nach dem Tor zum 1-0 im Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem Geneve-Servette.
Keystone
Berns Alain Berger, rechts, im Zweikampf mit Genfs Jeremie Kamerzin.
Berns Alain Berger, rechts, im Zweikampf mit Genfs Jeremie Kamerzin.
Keystone
Von rechts: Genfs Torhüter Tobias Stephan, Gian-Andrea Randegger und Alexandre Picard.
Von rechts: Genfs Torhüter Tobias Stephan, Gian-Andrea Randegger und Alexandre Picard.
Keystone
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Manchmal ändert eine einzige Szene die Physionomie eines Eishockeymatches. So war es jedenfalls gestern Abend im Duell zweier ehemaliger Leader – und das gleich zweimal.

Der SC Bern dominierte Servette im ersten Drittel deutlich, gewährte den physisch starken Gästen wenig Zeit und Raum und schon gar keine hochkarätigen Chancen. Soeben hatte David Jobin mit einem Weitschuss das verdiente 2:0 erzielt; es war der erste Treffer des Verteidigers seit über zwei Monaten. Doch dann kam es überraschend zu einem kollektiven Versagen der SCB-Akteure. Sie befanden sich im Kopf offensichtlich schon in der Pause. Sonst hätte Juraj Simek kaum ungehindert in die Berner Zone eindringen und abziehen können. Und dann liess zu allem Übel der wieder genesene Goalie Marco Bührer den haltbar erscheinenden Puck passieren. «Das war ein blödes, unglückliches Tor», gab Ivo Rüthemann zu, «aber im Eishockey kann es manchmal sehr schnell gehen.» In der Tat: Elf Sekunden nach dem 2:0 stand es nur noch 2:1. Die Genfer gingen statt mit hängenden Köpfen mit Zuversicht in die Kabine.

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