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Zuger Sieg dank Debütanten

Zwei Debütanten verhalfen dem EV Zug zum knappen 5:3-Erfolg über Langnau. Henrik Zetterberg erzielte das 1:0 und das 4:1, und Luganos-Ersatzgoalie Michael Flückiger verhinderte im Schlussabschnitt nach der Langnauer Aufholjagd den Ausgleich.

Henrik Zetterberg, Mitte, vom EV Zug, im Duell gegen Etienne Froidevaux und Martin Stettler von den SCL Tigers, beim Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A.
Henrik Zetterberg, Mitte, vom EV Zug, im Duell gegen Etienne Froidevaux und Martin Stettler von den SCL Tigers, beim Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A.
Keystone

Innerhalb von 36 Sekunden verkürzten die SCL Tigers nach 45 Minuten durch Sandro Moggi und Tom Gerber auf 3:4. Tom Gerber, der zum ersten Mal überhaupt in der National League spielte, besass später noch eine Möglichkeit zum Ausgleich, ebenso die Gebrüder Moggi. Der EV Zug brachte aber mit Glück den knappen Vorsprung über die Zeit - und wurde so nicht bestraft für die ungenügende Chancenauswertung während der ersten 40 Spielminuten. 19 Sekunden vor Schluss gelang Linus Omark das siegsichernde 5:3 ins leere Tor.

Bei Zug spielte gegen Langnau (und auch heute Samstag in Ambri) wieder ein neuer Goalie: nach Jussi Markkanen, Sandro Zurkirchen (Meisterschaft) und Robin Kuonen (European Trophy) hütete diesmals Michael Flückiger (28) vom HC Lugano das Tor. Flückiger wurde für dieses Wochenende verpflichtet, weil sich nach Markkanen im Training vom Donnerstag auch der Nummer-2-Keeper Zurkirchen verletzte. Zurkirchen wurde in Baar am Meniuskus operiert und fällt rund sechs Wochen aus.

Immerhin sollte Markkanen nächste Woche das Eistraining wieder aufnehmen können. Unkonstante Goalie-Leistungen waren bislang mitschuldig daran, dass Zug nach einem Viertel der Qualifikation immer noch unter dem Strich klassiert ist. Zurkirchen belegt in der Keeper-Statistik mit 90,1 % Erfolgsquote nur Platz 10; Markkanen (86,5 %) ist sogar Letzter. Der Emmentaler Michael Flückiger, der in Lugano als Nummer 2 hinter Daniel Manzato erst wenig spielte, kam beim Debüt für Zug auf eine Quote von über 90 Prozent.

Nicht nur Flückigers Debüt beim EV Zug gelang ausgezeichnet. Der Schwede Henrik Zetterberg von den Detroit Red Wings fiel nicht nur wegen seines Vollbarts auf, sondern auch wegen zweier schneller Tore nach 49 Sekunden im ersten Abschnitt und nach nur 17 Sekunden im Schlussabschnitt. Der einzige Debütant, der nicht auffiel, war Langnaus Stürmer Simon Moser. Der Internationale bestritt nach langer Verletzungspause am Tag vor der Einweihungsfeier des neuen Ilfis-Eispalasts ebenfalls sein erstes Saisonspiel.

si/dln

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