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Wiki mit viel Power auf Platz 2

Wiki-Münsingen ist in der Swiss Regio League nach einem spektakulären, hart, aber auch glücklich ­erkämpften 6:5-Heimsieg gegen Basel erster Verfolger von Leader Sion.

Die Premiere: Noel Waber (Wiki, oben rechts) erzielte gegen Basel seine ersten beiden Tore in der Swiss Regio League.
Die Premiere: Noel Waber (Wiki, oben rechts) erzielte gegen Basel seine ersten beiden Tore in der Swiss Regio League.
Manuel Zingg

Eine Woche nach der 2:5-Heimniederlage im Derby gegen Brandis ist Wiki-Münsingen gegen ­Basel auf die Siegerstrasse zurückgekehrt. In einer abwechslungsreichen, spannenden und vom Verlauf her gesehen spektakulären Partie setzten sich die Aaretaler nicht unverdient mit 6:5 durch. Wiki gelang dabei nicht bloss die Revanche für die 2:3-Niederlage beim Saisonauftakt in Basel, sondern auch der Vormarsch auf Rang 2 in dieser nach wie vor sehr ausgeglichenen Liga.

«Es ist alles sehr eng. Niederlagen erträgt es kaum, wenn man an der Spitze mitmischen will. Wir haben heute wieder einmal bewiesen, dass unsere Kampfkraft nach wie vor zu den grossen Stärken zählt», sagte Wikis Routinier Thomas Studer (29) und freute sich über die drei wichtigen ­Zähler.

Sechs Tore bei Überzahl

Sechs der elf Tore wurden während einer numerischen Überlegenheit erzielt. Weil sich die Besucher insgesamt 13 Ausschlüsse einhandelten, hatten die Gastgeber genügend Möglichkeiten, sich im Powerplay positiv in Szene zu setzen. Das gelang dem Team von Cheftrainer Stefan Gerber teilweise überzeugend, wurden doch nicht weniger als vier gegnerische Ausschlüsse ausgenützt.

Auch das Siegtor zum 6:5 durch Captain Cyril Kormann in der 55. Minute fiel bei zahlenmässiger Überlegenheit der Aaretaler. Zuvor hatten beide Mannschaften aber auch deutlich gemacht, dass ihnen offensive Sturmläufe besser liegen als die Verteidigungsarbeit. So kamen auch die Basler bei zwei von fünf Ausschlüssen aufseiten der Aaretaler zu Torerfolgen. Auf beiden Seiten war das defensive Verhalten in Überzahl nicht immer nach dem Geschmack der beiden Coachs.

Reto Gertschen, während einiger Jahre als Stürmer bei Wiki tätig, führt die Basler seit Dezember 2016. Der ehemalige Trainer der SCB-Elitejunioren (Meistertitel Saison 2013/2014) dürfte sich zudem über einige Undiszipliniertheiten seiner Akteure (Stockschläge) geärgert haben.

Wikis starke Offensive

Neben der Kampfstärke und dem attraktiven Offensivspiel haben die Aaretaler bezüglich Effizienz im Abschluss gegen Basel eine ­gute Leistung abgerufen. Neben Topskorer Thomas Studer, der aktuell mit 18 Skorerpunkten (13 Tore, 5 Assists) seine Quote aus der letzten Saison bereits übertroffen hat, liessen sich am Samstag René Bruni und Noel Waber als zweifache Torschütze feiern.

Wiki-Münsingen hat sich mit dem insgesamt neunten Dreier in dieser Qualifikation in eine gute Ausgangslage gebracht, ein Ausruhen ist aber nach wie vor nicht erlaubt. «Es wird im Kampf um die Playoff-Plätze weiterhin spannend und eng bleiben, aber wir dürfen guter Dinge sein», ist der in seiner siebten Saison für die Aaretaler spielende Thomas Studer überzeugt. Morgen geht es für den Tabellenzweiten gegen Schlusslicht Düdingen – auch diese Partie dürfte nicht zum Selbstläufer werden.

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