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Von den Klubs gewünscht

In der Swiss League tritt Langenthal in der Qualifikation siebenmal auf Olten. Ungleich ist auch die Verteilung der Partien. Die ­Erstellung des Spielplans ist schwierig.

Oft Gegner in der Qualifikation: Langenthals Torhüter Marco Mathis (links) wehrt sich gegen Oltens Ausländer Ryan Vesce.
Oft Gegner in der Qualifikation: Langenthals Torhüter Marco Mathis (links) wehrt sich gegen Oltens Ausländer Ryan Vesce.
Marcel Bieri

Der SC Langenthal trifft in der Qualifikation siebenmal auf Olten, der HC La Chaux-de-Fonds sogar zehnmal auf den HC Ajoie. Die Gründe dafür sind bei den Klubs zu suchen.

Spielplangestalter Willy Vögt­lin erinnert sich an eine komplizierte Gestaltung. «Die Anzahl der Teams ist nach dem Martigny-Konkurs ungleich, dann kommen diverse Sperrdaten dazu», sagt er. Kommt dazu, dass erst im Laufe des Sommers klar wurde, wie viele Teams überhaupt in der Liga mittun.

Nach dem Wegfall von Martigny sei der Zeitdruck gross gewesen, «ich musste meine Ferien absagen», erinnert sich Vögtlin. «Der Grunddurchgang mit vier Begegnungen zwischen den Teams umfasst 40 Spiele.» Nur diese Partien seien für die Klubs nicht infrage gekommen. «Ihre Budgets waren bereits gemacht, sie wollten mehr als 40 Spiele austragen», sagt Vögtlin.

Nicht auseinander

Um auf zusätzliche Partien zu kommen, musste man weitere Begegnungen suchen, dies in der Form von zusätzlichen regionalen Aufeinandertreffen. Vögtlin schwebten zwei Vierer- und eine Dreiergruppe mit den Farmteams vor. Doch dies war nicht erwünscht. Denn Langenthal und Olten, Ajoie und La Chaux-de-Fonds sowie Rapperswil, Winterthur und Thurgau beharrten – aus verständlichen Gründen – darauf, dass sie in der gleichen Gruppe bleiben.

«Egal wie man die Vierergruppen gestaltet, einer dieser regionalen Blöcke würde auseinandergenommen», sagt Vögtlin. Somit habe sich einzig eine Lösung mit den drei Dreier- und der einen Zweiergruppe angeboten. «Alle waren damit zufrieden.»

«Der Spielplan ist der grösste gemeinsame Nenner», sagt Langenthals Geschäftsführer Gian Kämpf. Eine Patentlösung gebe es auch für nächste Saison nicht. Dass die Derbys so oft gespielt werden, sei ungünstig wegen einer möglichen Übersättigung. Geprüft werden könnte allenfalls ein mehrstufiger Spielplan.

Nach einer ersten Saisonphase könnten die ersten sechs Teams um die Platzierungen für die Playoffs kämpfen und die Teams der Ränge sieben bis elf oder zwölf (je nach Anzahl Teams in der Saison 2018/2019) um die restlichen beiden Playoff-Ränge.

Auch die ungleiche Verteilung der Spiele – einmal Pause, einmal viele innert kurzer Zeit – hat mit den Gruppeneinteilungen zu tun. Zu Saisonbeginn wurde in diesen gespielt; ist man zu dritt, hat jeweils ein Team frei. Daher hat der SCL in den ersten Wochen zwei lange Pausen gehabt, aktuell befindet sich das Team in einer Phase mit 7 Spielen in zwölf Tagen.

Nicht einfach

Den Rhythmus zu finden, sei nicht einfach gewesen, blickt SCL-Goalie Marco Mathis auf den Saisonstart zurück. «Davor hatte ich Anfang Saison Respekt, denn die Automatismen kann man nicht allein im Training aufbauen. Plötzlich trainierten wir wieder eine Woche lang ohne Spiel.» Doch der SCL konnte diese Phase dennoch mit fünf Siegen aus sechs Partien erfolgreich gestalten. Heute trifft Langenthal zu Hause auf La Chaux-de-Fonds. Die letzten beiden Spiele gegen die Neuenburger gewannen die Oberaargauer 4:0.

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