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Tristan Scherwey: «Es ist sehr bitter»

Die SCB-Spieler sind nach dem Scheitern gegen die ZSC Lions schwer enttäuscht, erweisen sich aber als faire Verlierer.

Bitterer Moment: Nach dem Spielende realisierten die SCB-Spieler ihr Ausscheiden.
Bitterer Moment: Nach dem Spielende realisierten die SCB-Spieler ihr Ausscheiden.
Keystone
Mit hängendem Kopf: SCB-Cheftrainer Kari Jalonen.
Mit hängendem Kopf: SCB-Cheftrainer Kari Jalonen.
Keystone
Kämpfte um den Puck: Mark Arcobello.
Kämpfte um den Puck: Mark Arcobello.
Keystone
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Der SC Bern ist als Schweizer Eishockeymeister entthront. Die Berner verloren in Zürich 2:3 nach Verlängerung und damit die Halbfinalserie gegen die ZSC Lions mit 2:4. Nach dem Ausscheiden suchten die Berner Spieler nicht nach Ausreden.

Der kanadische Verteidiger Maxim Noreau, der zum Bezwinger wechseln wird, sagte: «Der Einsatz war da, aber wir hätten mehr leisten, besser spielen können. Das wissen wir alle. Es ist hart, ich hätte mir mit diesen Jungs einen anderen Abschluss gewünscht. Es wird ein langer Sommer, ich bin gerade etwas sprachlos.»

Flügelstürmer Tristan Scherwey hielt derweil fest: «Es ist sehr bitter, aber wir haben alles aufs Eis gelegt. Die Partie hätte auf beiden Seiten kippen können. Die Zürcher haben ein gutes Team und letztlich den entscheidenden Fehler ausgenutzt. Es war eine coole Serie. Wir haben alles probiert, das Ausscheiden ist sehr schmerzvoll.»

«Zürcher haben cleverer gespielt»

Simon Moser erzählte, «über die ganze Serie haben die Zürcher cleverer gespielt. Sie begingen weniger Fehler und nützten unsere Fehler besser aus als wir ihre.» Der SCB-Captain empfand das frühe Saisonende als «brutal, wir haben von uns etwas anderes erwartet. Aber ich muss zu den Zürchern ,Chapeau‘ sagen. Sie haben uns das Leben schwer gemacht.»

Auch Torhüter Leonardo Genoni gab sich selbstkritisch. Er gab zu, dass Antipode Lukas Flüeler das Goalieduell knapp für sich entschieden hat. Und wie seine Teamkollegen erwies sich Genoni als fairer Verlierer: «Sie haben weniger Fehler gemacht als wir, deshalb glaube ich, dass der Sieg verdient ist. Sie haben es gut gemacht. Sie haben hinten auf unsere Fehler gewartet und sie ausgenutzt.»

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