Zum Hauptinhalt springen

Tigers zerzausen Rappi nach Cup-Out

Die SCL Tigers revanchieren sich bei den Rapperswil-Jona Lakers und gewinnen auswärts 6:0.

Die SCL Tigers können sich für das Cup-Out gegen Rappersil revanchieren.
Die SCL Tigers können sich für das Cup-Out gegen Rappersil revanchieren.
Patrick B. Kraemer, Keystone
Die Emmentaler zerzausen die Lakers in Rapperswil gleich 6:0.
Die Emmentaler zerzausen die Lakers in Rapperswil gleich 6:0.
Patrick B. Kraemer, Keystone
Doch Servette behielt das bessere Ende für sich und entschied das Spiel in der Verlängerung 3:2 für sich.
Doch Servette behielt das bessere Ende für sich und entschied das Spiel in der Verlängerung 3:2 für sich.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
1 / 6

Rapperswil-Jona im Cup und in der Meisterschaft - das sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe. 48 Stunden, nachdem die St. Galler mit einem Sieg gegen die SCL Tigers in den Cupfinal eingezogen waren, unterlagen sie dem gleichen Gegner nach einer schwachen Leistung deutlich.

Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel innerhalb von sechseinhalb Minuten und begünstigt durch zwei Strafen gegen die Lakers. Zwei Verteidiger mit ihren ersten Saisontoren standen dabei im Mittelpunkt. In der 25. Minute verwertete Anthony Huguenin einen Abpraller in doppelter Überzahl zur hochverdienten Führung der Emmentaler. Drei Minuten später erhöhte Claudio Cadonau, weitere vier Minuten später Alexej Dostoinow. Auf den 0:3-Rückstand konnte Rapperswil nicht mal im Ansatz reagieren. Im Gegenteil: Im Schlussdrittel kassierten die Lakers nochmals drei Gegentreffer zur höchsten Heimniederlage der Saison.

Punnenovs hatte einen ruhigen Abend

Nur gerade 18 Schüsse musste SCL-Goalie Ivars Punnenovs, der im Gegensatz zum Cupspiel den Vorzug gegenüber Damiano Ciaccio erhielt, für seinen Shutout abwehren. In der Meisterschaft gehören die Lakers zu den Lieblingsgegnern der Tiger. Langnau gewann zum achten Mal in Folge gegen die St. Galler - und bereits im ersten Saisonspiel in Rapperswil hatte Punnenovs einen Shutout gefeiert (2:0).

Vor der Partie gaben die Lakers die Vertragsverlängerung mit zwei Schlüsselspielern bekannt. Die amerikanischen Flügelstürmer Danny Kristo und Casey Wellman bleiben bis Ende der Saison 2019/20 am Oberen Zürichsee. Ebenfalls eine weitere Saison bleibt Ersatzgoalie Noël Bader in Rapperswil.

Servette besiegt den Zuger Fluch

Nach 15 Niederlagen gewann Genf-Servette erstmals seit drei Jahren wieder gegen Zug. Kevin Romy entschied den intensiven Kampf mit dem 3:2 in der Verlängerung. Das beste Heimteam und die stärkste Auswärtsmannschaft der laufenden Saison lieferten sich den erwartet engen Kampf. In der Verlängerung legte Servette aber los wie die Feuerwehr. Nach nur neun Sekunden stocherte Kevin Romy den Puck über die Linie, Leader Zug war erstmals nach zuletzt fünf Siegen wieder einmal geschlagen.

Wegen eines Riesenstaus rund um Genf hatte die Partie mit knapp einer halben Stunde Verspätung begonnen, und die Gäste aus Zug bekundeten tatsächlich etwas Mühe in die Gänge zu kommen. Erst im Mitteldrittel wendeten sie innerhalb von 105 Sekunden das Blatt und gingen durch Pontus Widerström und Santeri Alatalo 2:1 in Führung. Widerström traf nach einem üblen Fehlpass Douays, Alatalo nach nur sieben Sekunden eines Powerplays. Servette fing sich aber wieder und glich nach gut fünf Minuten des Schlussabschnitts durch John Fritsche aus.

Letztmals hatte Servette am 11. Dezember 2015 gegen Zug gewonnen (4:2). Seither setzte es gegen die Zentralschweizer 15 (!) Niederlagen in Serie ab.

Rapperswil-Jona Lakers - SCL Tigers 0:6 (0:0, 0:3, 0:3) 3822 Zuschauer. - SR Müller/Hebeisen, Kovacs/Progin.–Tore: 25. Huguenin (DiDomenico/Ausschlüsse Sven Berger, Wellman) 0:1. 28. Cadonau (Elo) 0:2. 32. Dostoinow 0:3. 56. (55:11) Gagnon (Pesonen, Elo/Ausschlüsse Wellman, Helbling) 0:4. 57. (56:30) Gagnon (Cadonau/Ausschluss Helbling) 0:5. 58. (57:12) Neukom (Diem, Kuonen) 0:6.–Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona, 5mal 2 plus 2mal 10 (Cadonau, DiDomenico) Minuten gegen SCL Tigers.–PostFinance-Topskorer: Kristo; Pesonen. Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler (32. Bader); Gähler, Profico; Hächler, Maier; Helbling, Sven Berger; Iglesias, Schmuckli; Kristo, Schlagenhauf, Wellman; Aulin, Knelsen, Spiller; Mosimann, Mason, Hüsler; Rizzello, Ness, Casutt. SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Lardi, Erni; Cadonau, Huguenin; Randegger; Elo, Gagnon, Dostoinow; DiDomenico, Gustafsson, Pesonen; Kuonen, Diem, Neukom; Rüegsegger, Pascal Berger, Nils Berger; Gerber. Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Gilroy (krank) und Schweri, SCL Tigers ohne Blaser, Stettler (alle verletzt) und Johansson (überzähliger Ausländer).

Genf-Servette - Zug 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) n.V. 5733 Zuschauer. - SR Mollard/Wiegand, Fuchs/Stuber.–Tore: 20. (19:40) Almond (Rod, Jaquemet/Ausschluss Zryd) 1:0. 26. (25:11) Widerström 1:1. 27. (26:56) Alatalo (Everberg, Roe/Ausschluss Rubin) 1:2. 46. Fritsche (Wick/Ausschluss Alatalo) 2:2.–Strafen: 5mal 2 plus 10 (Winnik) Minuten gegen Servette, 5mal 2 plus 10 (Alatalo) Minuten gegen Zug.–PostFinance-Topskorer: Richard; Martschini. Genf-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Martinsson; Mercier, Bezina; Kast; Wick, Almond, Rod; Douay, Richard, Winnik; Skille, Romy, Rubin; Riat, Berthon, Maillard; Fritsche. Zug: Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Stadler; Zgraggen, Zryd; Thiry, Morant; Lammer, Roe, Everberg; Widerström, Albrecht, Suri; Martschini, Senteler, Simion; Haberstich, Zehnder, Schnyder. Bemerkungen: Servette ohne Wingels, Bouma, Fransson, Simek, Antonietti, Dufner, Bozon und Völlmin, Zug ohne Klingberg, McIntyre (alle verletzt) und Leuenberger (U20-Nationalmannschaft). Douay verletzt ausgeschieden (33.). Timeout Servette (55.).

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch