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Tigers scheitern an Goalie Paupe

Der EHC Biel bezwingt die SCL Tigers 3:2 nach Penaltyschiessen.

Wie der Schwede an Olympia: Peter Schneider erzielt mit dem Forsberg-Trick den Bieler Siegertreffer.
Wie der Schwede an Olympia: Peter Schneider erzielt mit dem Forsberg-Trick den Bieler Siegertreffer.
Keystone

Am Ende liessen sie in der Tissot-Arena einen hochleben, dessen Name primär Szenekennern ein Begriff sein dürfte: Elien Paupe. Der 24-jährige Jurassier hütete im zweiten Derby des Wochenendes für den EHC Biel das Tor.

So läuft das nun in dieser Saison, der letzten von Stammkeeper Jonas Hiller, öfters. Und Paupe machte seine Sache sehr gut, er parierte 35 Schüsse und wehrte im Penaltyschiessen sämtliche Langnauer Versuche ab. Weshalb sich der EHCB beim 3:2-Erfolg den Extrapunkt sicherte. Wie schon am Freitag, als die Seeländer in Bern ebenfalls im Shootout reüssiert hatten.

Nach dem vierten Sieg im fünften Spiel blicken die Bieler auf einen äusserst gelungenen Saisonstart zurück. Wobei das im Seeland mittlerweile fast Tradition hat. Vor Jahresfrist gewann Biel in den ersten 9 Spielen achtmal. 2017 waren es 5 Siege aus 6 Spielen gewesen.

Und nun steht das Team von Antti Törmänen also an der Tabellenspitze. Was angesichts der Umstände doch ein wenig überrascht, weil zum Auftakt mit Damien Brunner, Jason Fuchs und Michael Hügli (alle verletzt) sowie Damien Riat (Trainingscamp mit Washington) vier der besten Schweizer Stürmer fehlten. Abgesehen von Brunner, der sein Comeback nach einem Handbruch erst im Dezember geben wird, sind nun aber alle wieder an Bord.

Wende zur Spielhälfte

Gleichwohl tat sich Biel im zweiten Derby innert 24 Stunden schwer. Der erste Part in diesem Rencontre zwischen Seeländern und Emmentalern ging klar an Letztere. Langnau machte gehörig Druck und durfte nach sieben Minuten und Benjamin Neukoms Ablenker ein erstes Mal jubeln. Und die SCL Tigers blieben bissiger und aufsässiger.

Erst als Ben Maxwell zu Beginn des Mitteldrittels im Powerplay zum 2:0 traf, erwachten die Bieler. Doch nach Marc-Antoine Pouliots Anschlusstreffer (27.), er hatte Tigers-Keeper Damiano Ciaccio in der nahen oberen Ecke erwischt, nahmen sie gehörig Fahrt auf. Begünstigt auch durch die diversen Strafen, die sich die Gäste nun einbrockten.

Bloss vermochte Biel aus seinem deutlichen Chancenplus vorerst kein Kapital zu schlagen. Weil Ciaccio im Prinzip sehr solide parierte, sich die Langnauer nach Kräften wehrten und die Bieler im Abschluss sündigten. Im Schlussabschnitt allerdings liess sich Ciaccio nochmals erwischen. Beim Weitschuss von Yannick Rathgeb (48.), der zum 2:2 führte, hatte er freie Sicht.

Es folgte ein offener Schlagabtausch, ganz zur Freude der 5627 Zuschauer in der Tissot-Arena. In der Verlängerung etwa tauchte Anton Gustafsson, der im Sommer von Langnau zu Biel stiess, ebenso alleine vor Ciaccio auf wie Alexei Dostoinow vor Paupe. Doch weil beide scheiterten, musste wie schon in Bern das Penaltyschiessen entscheiden. Und in diesem erwiesen sich die Seeländer als kaltblütiger. Was nicht zuletzt mit Toni Rajala zu tun hat. Der Bieler Topskorer verkörpert in diesem Frühherbst die Frühform der Bieler bestens: 5 Tore hat er bereits erzielt – und nun gegen Bern und die SCL Tigers im Penaltyschiessen für die Differenz gesorgt.

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