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Tigers haben den Schlussspurt vor Augen

Die SCL Tigers bestreiten am Dienstag in Basel das drittletzte Qualifikationsspiel. Für Lorenzo Croce geht es nun darum, «ein gutes Gefühl für die Playoffs aufzubauen».

Lorenzo Croce will sich nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Lorenzo Croce will sich nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Marcel Bieri

Es war quasi die Ruhe vor dem Sturm. Letzte Woche hat der Meisterschaftsbetrieb geruht, heute startet nun die die Schlussphase der NLB-Qualifikation. Bis am Sonntag treffen die SCL Tigers auf Basel (heute, 20 Uhr), Thurgau und La Chaux-de-Fonds. «Wir wollen auf jeden Fall auf dem zweiten Platz bleiben», definiert Lorenzo Croce das Ziel für den Schlussspurt. 3 Punkte beträgt der Vorsprung der Emmentaler auf das drittplatzierte Langenthal.

Der Torhüter weiss aber, dass es für die Verteidigung des zweiten Ranges einer Steigerung gegenüber der letzten Partie vor dem Meisterschaftsunterbruch gegen Olten (3:5) bedarf. Das Team – er inbegriffen – vermochte im Spitzenkampf nicht zu überzeugen. «Ich habe zuvor in mehreren Spielen nicht so viele Abpraller produziert wie gegen Olten, das war keine gute Leistung», sagt er selbstkritisch.

Nicht nur, aber auch deshalb habe die Pause in der letzten Woche gutgetan. «Es ging einfach neben dem harten Training auch darum, den Kopf zu lüften und die Batterien vor den Playoffs noch einmal ein wenig aufzuladen», sagt Croce. Denn seit Jahresbeginn haben die SCL Tigers elf Spiele bestritten.

«Das bringt nichts»

Der Keeper sieht die drei verbleibenden Qualifikationsspiele als Vorläufer für die Playoffs, welche nächste Woche beginnen. «Es ist wichtig, dass wir ein gutes Gefühl aufbauen können.» Was die Partien gegen Basel, Thurgau und La Chaux-de-Fonds noch interessanter macht: Alle drei kommen als Viertelfinalgegner der SCL Tigers infrage, da die Ausgangslage im unteren Tabellenbereich noch offen ist.

Seit Gustafsson in Langnau an der Bande steht, hütet meistens Croce den Kasten der SCL Tigers. «Das tut natürlich dem Selbstvertrauen gut», sagt er dazu. Doch gerade Croce, der zuvor selten als Nummer 1 in einem Team gesetzt war, weiss um die Unberechenbarkeit im Eishockeybusiness.

Deshalb haben ihn die Diskussionen um die Torhüterbesetzung der SCL Tigers in den letzten Wochen nicht aus der Bahn geworfen. Zur Erinnerung: Plötzlich wurde Michael Flückiger mit den Langnauern in Verbindung gebracht, als «Aufstiegstorhüter» sozusagen. Er habe diesbezüglich etwas auf einem Onlineportal gelesen, das Thema dann aber nicht weiterverfolgt, sagt Croce. «Du machst dich sonst nur kaputt, das bringt nichts.» Er nehme diese Diskussionen eher als positive Motivation, sagt der Tessiner. Unmittelbar vor den Playoffs will er sich nicht mit Nebenschauplätzen aufhalten.

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