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Spycher behält in der YB-Krise die Ruhe

Christoph Spycher ist der beständigste YB-Feldspieler in dieser Saison. Mit bald 34 Jahren gerät der Berner Führungsspieler trotz heftiger Turbulenzen der Young Boys nicht in Panik.

Leaderfigur: Christoph Spycher ist bei YB jetzt Penaltyschütze.
Leaderfigur: Christoph Spycher ist bei YB jetzt Penaltyschütze.
Andreas Blatter

Betrachtet man die Möglichkeiten aller Super-League-Vereine, die Stadien zum Beispiel oder die Fangemeinden, die wirtschaftlichen Voraussetzungen oder – vor allem – die Spielerkader, müssten Basel und YB eigentlich weit vor der Konkurrenz stehen. Der FCB tut das, YB nicht. Und so herrschen in der Schweiz keine spanischen oder schottischen Verhältnisse, wo zwei Mannschaften (Real Madrid und Barcelona; Celtic Glasgow und Glasgow Rangers) fast immer weit vorausmarschieren. Die Young Boys bringen es trotz eines für diese Liga herausragenden Kaders nicht auf die Reihe, den FC Basel zu gefährden. «Wir hatten uns alle mehr erhofft», sagt Christoph Spycher. Der YB-Linksverteidiger ist keiner, der in Panik gerät, er wird nächste Woche 34 Jahre alt und hat in seiner Karriere schon viel erlebt. Darum steht er in diesen Krisenzeiten für YB hin und sagt unaufgeregt: «Wir dürfen nicht nervös werden und müssen alles daran setzen, keine schlechte Stimmung aufkommen zu lassen.» Gestern traf sich das Team zum Gokartfahren, aber die gute Laune kehrt vor allem mit Siegen zurück. Das findet auch Spycher: «Wir haben zuletzt wirklich nicht gut gespielt. Deshalb brauchen wir ein Erfolgserlebnis, um Selbstvertrauen zu holen.»

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