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Sieben Gründe für den Höhenflug

Nach zwei Fünfteln der Qualifikation liegen die SCL Tigers auf Rang 6, der Abstand auf den Strich beträgt 11 Punkte. Ein innovativer Trainer, anstachelnde Prognosen und ein neues Bewusstsein sind dafür verantwortlich.

Geballte Fäuste: Die Langnauer (Nummer 39 Jörg Reber) klatschen sich nach einem Treffer ab. Seit Saisonbeginn befinden sie sich überraschend auf Erfolgskurs.
Geballte Fäuste: Die Langnauer (Nummer 39 Jörg Reber) klatschen sich nach einem Treffer ab. Seit Saisonbeginn befinden sie sich überraschend auf Erfolgskurs.
Keystone

Zwei Fünftel der NLA-Qualifikationsphase sind absolviert. Die SCL Tigers, vor der Saison vielerorts als Absteiger apostrophiert, belegen Rang 6. Nach Verlustpunkten liegen sie auf der Höhe von Meister Bern – sieben Gründe, die den Höhenflug erklären sollen:

Der Trainer: Als John Fust einst für Langnau stürmte, wurde er von den Langnauer Fans oft gefeiert. Nun wirkt er an der Bande – als «Tigerdompteur» steht er am Ursprung des geglückten Saisonstarts. Der 38-Jährige Kanada-Schweizer, welcher erstmals ein NLA-Team trainiert, ist ein smarter und wortgewandter Typ, der offensiv kommuniziert, aber nur selten poltert und schreit. Bereits vor seinem Amtsantritt liess er verlauten, er werde der erste Trainer sein, der die Tigers in die Playoffs führe. Intern hat er kleine Dinge geändert (etwa die Garderobe in den Vereinsfarben streichen lassen), aber auch Zentrales: Bei ihm hat das Geschehen in der eigenen Zone Priorität. Unter Vorgänger Christian Weber agierten die Tigers spektakulärer, nun jedoch abgeklärter und erfolgreicher.

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