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Schlusslicht überrascht, Ambri rettet sich

Den Rapperswil-Jona Lakers gelingt zu Hause ein Achtungserfolg gegen Fribourg. Ambri gewinnt mit viel Glück in der Verlängerung.

Bereits im ersten Drittel gerieten die Genfer in Rücklage. Ein vermeintliches Tor wurde ihnen aberkannt, kurz darauf ging Ambri-Piotta in Führung.
Bereits im ersten Drittel gerieten die Genfer in Rücklage. Ein vermeintliches Tor wurde ihnen aberkannt, kurz darauf ging Ambri-Piotta in Führung.
Martial Trezzini, Keystone
Daniel Manzato verbarrikadiert sein Tor und lässt die Genfer verzweifeln.
Daniel Manzato verbarrikadiert sein Tor und lässt die Genfer verzweifeln.
Martial Trezzini, Keystone
Die Lakers hingegen konnten drei Tore und de ersten Shutout ihres Torhüters Mevlin Nyffeler bejubeln.
Die Lakers hingegen konnten drei Tore und de ersten Shutout ihres Torhüters Mevlin Nyffeler bejubeln.
Melanie Duchene, Keystone
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Das Liga-Schlusslicht, die Rapperswil-Jona Lakers, kam gegen ein erstaunlich mattes Fribourg-Gottéron zu einem 3:0-Sieg. Ein Shorthander von Jan Mosimann zum 2:0 im Finish beseitigte die letzten Zweifel am Sieg der St. Galler. Für Mosimann war es das dritte Saisontor und der zweite Treffer in Unterzahl.

Roman Schlagenhauf kurz nach Spielmitte (31.) zum 1:0 und Casey Wellman mit einem Empty Netter zum Schlusspunkt waren die beiden anderen Torschützen beim erst siebten Sieg der Lakers in der laufenden Meisterschaft.

Nyffeler hält dicht

Lakers-Goalie Melvin Nyffeler benötigte 28 Paraden für seinen ersten Shutout in dieser Saison. Am 23. November 2017 in Langnau (1:2 n.V.) war Nyffeler als bisheriges Maximum 58:07 Minuten ungeschlagen geblieben.

Die Lakers gewannen ohne Sondereffort erstmals seit der Rückkehr in die National League in dieser Saison zwei Heimspiele in Serie. Am Samstag hatte das abgeschlagene Liga-Schlusslicht bereits gegen Ambri-Piotta (4:2) triumphiert. Dabei hatte Gottéron die ersten beiden Saisonduelle noch ohne Verlustpunkte gegen die St. Galler absolviert. Doch am Donnerstag agierten die neuntklassierten Romands fehlerhaft. In der Offensive fehlte es beim Playoff-Aspiranten an Entschlossenheit und Inspiration.

Ambri-Piotta bleibt auf Playoff-Kurs

Mit dem 3:2-Sieg nach Verlängerung beim Tabellenachten Genève-Servette verbesserten sich die Leventiner um eine Position auf den 4. Rang. Nationalverteidiger Michael Fora führte bereits nach 29 Sekunden der Verlängerung mit einem Slapshot die Entscheidung herbei. Allerdings verpassten die Leventiner gar einen Dreipunkte-Gewinn, als sie im Mitteldrittel zahlreiche Chancen zur 3:0-Führung ausliessen.

Dafür wurden die Nordtessiner im Schlussdrittel bestraft. Henrik Tömmernes und Jack Skille trafen in doppelter beziehungsweise einfacher Überzahl innerhalb von 19 Sekunden zum 2:2 für die Gastgeber. Damit gelangen den Genfern doch noch Tore in numerischer Überzahl, nachdem sie gleich zu Beginn der Partie ein fünf minütiges Powerplay nicht in Tore hatten ummünzen konnten. Ambris Dario Rohrbach war bereits nach 121 Sekunden wegen eines Checks gegen den Kopf von Arnaud Riat unter die Dusche geschickt worden. Servette kassierte am Ende aber dennoch die dritte Niederlage in Folge, während Ambri den zweiten Erfolg in Serie realisierte.

Johnny Kneubühler, der die Partie als 13. Stürmer von Ambri-Piotta begonnen hatte, brachte die Gäste im Startdrittel mit seinem zweiten Tor in der laufenden Meisterschaft in Führung. Und Fabio Hofer, österreichischer Nationalstürmer mit Schweizer Lizenz, erhöhte dann mit seinem achten Saisontor zu Beginn des Mitteldrittels auf 2:0.

Resultate und Rangliste

Genève-Servette - Ambri-Piotta 2:3 (0:1, 0:1, 2:0, 0:1) n.V.

5609 Zuschauer. - SR Hebeisen/Mollard, Progin/Pitton. Tore: 10. Kneubühler 0:1. 22. Hofer (Trisconi) 0:2. 46. Tömmernes (Kast/Ausschluss Hofer, Kubalik) 1:2. 47. Skill (Rod/Ausschluss Kubalik) 2:2. 61. (60:29) Fora (Zwerger) 2:3. Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 plus 5 Minuten (Rohrbach) plus Spieldauer (Rohrbach) gegen Ambri-Piotta. PostFinance-Topskorer: Richard; Kubalik. Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Völlmin, Bezina; Vukovic, Dufner; Kast; Wick, Skille, Rod; Fritsche, Berthon, Bozon; Wingels, Richard, Winnik; Riat, Maillard, Kyparissis. Ambri-Piotta: Manzato; Fischer, Guerra; Plastino, Dotti; Fora, Jelovac; Ngoy; Trisconi, Kostner, Bianchi; D'Agostini, Novotny, Hofer; Zwerger, Müller, Kubalik; Rohrbach, Goi, Lauper; Kneubühler. Bemerkungen: Servette ohne Bouma, Fransson, Mercier, Mayer, Rubin, Antonietti, Martinsson, Douay, Romy und Almond (alle verletzt), Ambri ohne Kienzle, Lerg, Mazzolini, Incir und Pinana (alle verletzt). - 18. Linienrichter Pitton mit Kieferverletzung bis Drittelsende verletzt ausgeschieden (von Puck getroffen). - Pfosten: 35. Kubalik. - Timeouts: 45. Servette, 47. Ambri-Piotta.

Rapperswil-Jona Lakers - Fribourg-Gottéron 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

3676 Zuschauer. - SR Salonen/Urban, Kaderli/Duarte. Tore:31. Schlagenhauf (Wellman, Clark) 1:0. 56. Mosimann (Hüsler/Ausschluss Kristo!) 2:0. 58. Wellman 3:0 (ins leere Tor). Strafen:3mal 2 plus 10 Minuten (Hüsler) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 2mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. PostFinance-Topskorer: Kristo; Sprunger. Rapperswil-Jona Lakers: Hächler, Maier; Iglesias, Schmuckli; Helbling, Profico; Gurtner, Berger; Kristo, Knelsen, Spiller; Mosimann, Mason, Casutt; Clark, Schlagenhauf, Wellman; Primeau, Ness, Hüsler. Fribourg-Gottéron: Berra; Schneeberger, Furrer; Chavaillaz, Schilt; Weisskopf, Marco Forrer; Rossi, Schmutz, Micflikier; Bertrand, Walser, Mottet; Sprunger, Miller, Marchon; Vauclair, Meunier, Lhotak; Slater. Bemerkungen: Lakers ohne Schweri und Gilroy (beide verletzt), Gähler (krank), Rizzello und Lindemann (beide überzählig), Gottéron ohne Abplanalp, Stalder und Bykow (alle verletzt) sowie Holös (Partnerin in Erwartung). - Gottéron von 55:44 bis 56:53 sowie ab 57:00 bis 57:11 ohne Torhüter.

Rangliste: 1. Zug 35/76 (116:69). 2. Bern 35/73 (100:60). 3. SCL Tigers 36/60 (96:84). 4. Ambri-Piotta 37/60 (103:106). 5. Biel 36/59 (110:100). 6. Lausanne 38/57 (106:97). 7. ZSC Lions 36/56 (89:92). 8. Genève-Servette 37/55 (101:115). 9. Fribourg-Gottéron 37/53 (97:96). 10. Lugano 36/52 (110:104). 11. Davos 36/30 (80:126). 12. Rapperswil-Jona Lakers 37/23 (60:119).

SDA/erh

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