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Pleite und Protest beim SCB

Der SC Bern hat es in Tschechien verpasst, sich mit einem Sieg über Mountfield vorzeitig für die K.-o.-Phase der Champions League zu qualifizieren. Bern unterlag 4:5.

Die Mutzen versuchten in den Schlussminuten vergeblich, den Rückstand einzuholen.
Die Mutzen versuchten in den Schlussminuten vergeblich, den Rückstand einzuholen.
zvg/Twitter

Drei Punkte – nicht mehr, nicht weniger – und der Platz in den Achtelfinals wäre dem SC Bern sicher gewesen. Doch dem Meister bleibt das Zittern nicht erspart: Er verlor in Hradec Kralove gegen Mountfield 4:5 und fiel in der Tabelle hinter die Tschechen und Nottingham auf Platz drei zurück.

Die gute Nachricht für den SCB ist: Noch immer reichen ihm drei Zähler zum Weiterkommen. Am Dienstag empfängt er Mountfield in der Postfinance-Arena im letzten Gruppenspiel der Champions Hockey League zum Showdown.

Die Partie in Tschechien war geprägt von einem schwachen Start der Gäste und einer Fehlentscheidung der Referees. Bereits nach fünf Minuten lag Bern 0:2 zurück – für das Heimteam hatte mit Jaroslav Bednar unter anderem ein früherer SCB-Meisterspieler getroffen.

Auch der Start ins zweite Drittel missriet den Bernern. Vermeintlich zu spät aus der Garderobe gekommen, erhielten sie gleich einmal eine Bankstrafe, welche Mountfield zum 4:1 nutzte. Doch es handelte sich um einen regeltechnischen Fehler. Die Pausenzeit war auf 15 Minuten eingestellt. Seit dieser Saison dauern die Drittels­pausen aber 18 Minuten.

Die Schiedsrichter wollten sich den Fauxpas selbst nach längerer Diskussion mit den Berner Verantwortlichen nicht eingestehen, weshalb der SCB zu Beginn des Schlussabschnitts einen Spielfeldprotest deponierte. Ob der Fehlentscheid ein Nachspiel haben wird, ist unklar. Am Verdikt dürfte er nichts ändern.

pd/rek

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