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Mehr Schatten als Licht beim SCL

Langenthal hat beim HC Thurgau mit 2:4 und damit zum dritten Mal in Folge verloren. Die Oberaargauer spielten im Angriff zu wenig einfach und genau.

Der Thurgauer Janik Loosli (vorne) jubelt, der SCL-Torhüter Philip Wüthrich ist bezwungen.
Der Thurgauer Janik Loosli (vorne) jubelt, der SCL-Torhüter Philip Wüthrich ist bezwungen.
Leroy Ryser

Es gab gleich diverse Gründe, weshalb man mit einem schwierigen Spiel rechnen konnte am Samstagabend auswärts in Weinfelden. Die Partien gegen Thurgau sind oft zäh, kaum flüssig, und gerade in der Vorwärtsbewegung ist das Kreieren von Chancen mühselig. Dass der SC Langenthal sich in seiner neuen Zusammensetzung noch nicht restlos finden konnte, trug seinen Teil dazu bei, dass die Vermutung, eine zähflüssige Partie würde sich erneut ergeben, korrekt war.

Auszuklammern davon sind einzig die ersten 42 Sekunden. Zu diesem Zeitpunkt hatten beide Teams schon je ein Tor geschossen. Der HC Thurgau brauchte dafür nur gerade 9 Sekunden, bis Serge Weber und Hans Pienitz auf den falschen Füssen erwischt wurden. Ohne Vorwarnung stand Connor Jones alleine vor dem Tor und tunnelte Philip Wüthrich. Praktisch im Gegenzug waren die Langenthaler dann gleich zu zweit alleingelassen worden, Joey Benik spielte clever in seinen Rücken, wo Andrew Clark völlig frei vor dem Gehäuse einschob.

Intensives Spiel

Das erwartete und darauffolgende Geplänkel war zwar wenig spannend, dafür aber umso intensiver. Beide Mannschaften kämpften energisch um Scheibengewinne, auch deshalb häuften sich Scheibenverluste und Ungenauigkeiten. Wenig überraschend war, dass deshalb die nächsten Treffer in Überzahl erzielten wurden. Erneut legte Thurgau vor (18.), als Janik Loosli schneller war als Serge Weber und Philip Wüthrich nach einem Abpraller auch noch tunneln konnte. Erneut glich Langenthal aus, als Yves Müller (36.) mit einem gut platzierten Weitschuss für das nach einzelnen guten Abschlüssen verdiente 2:2 erzielte.

Viel Kopfschütteln

Beim SC Langenthal lief im Angriff nicht immer viel zusammen. Lichte Momente auf dem Eis wechselten sich mit Kopfschütteln im Publikum ab, auch deshalb waren die guten Chancen der Oberaargauer rar. Glanzpunkt in dieser Partie war ein Solo von Joey Benik im Mittelabschnitt, bis zum Abschluss war alles überzeugend, dieser aber ging weit vorbei. Leider, aus Sicht der Gäste, löste der entscheidende Moment bei den Langenthalern wiederum Kopfschütteln aus. Noch drei Minuten zuvor blockte Robin Nyffeler (51.) einen Weitschuss, drei Minuten später konnten die Gäste ihre Gegner nicht vom Tor fernhalten, das 3:2 von Michael Loosli aus dem Slot war die Folge.

Zu wenig einfach, zu wenig direkt – Langenthal muss im Weg nach vorne noch einiges verbessern. «Wir spielen nicht schlecht. Aber zu kompliziert. Das unterscheidet uns von einem Spitzenteam», kommentierte Hans Pienitz die Leistung seines Teams. Dies wolle man verbessern, so müssten Niederlagen gegen Thurgau auch künftig nicht zum «normalen» Alltag gehören.. Geendet hatte die letzte Partie letztlich mit dem 2:4, der letzte Treffer wurde aufs zwischenzeitlich verlassene Tor erzielt.

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