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Lugano-Triumph im Derby — Berglunds zweite Rache am SC Bern

Einen Tag nach der 10:2-Gala gegen Biel hat der SC Bern wieder enttäuscht. Auswärts gegen Rapperswil-Jona verloren die Berner 3:5. Matchwinner für die Lakers war der ehemalige Berner Christian Berglund.

Unter Druck: Tigers-Goalie Matthias Schoder wehrt sich gegen einen Fribourger Angriff.
Unter Druck: Tigers-Goalie Matthias Schoder wehrt sich gegen einen Fribourger Angriff.
Keystone

Drei Treffer erzielte Berglung selbst, zu den beiden anderen Toren durch Cyrill Geyer und Sébastien Reuille leistete er die Vorarbeit. In Bern war der Schwede Ende letzte Saison nach dem Viertelfinal-Out in Ungnade gefallen. Bereits beim Sieg in Bern war er der Matchwinner für die Lakers gewesen.

Ebenfalls erfolgreich bei den Lakers spielte Stacy Roest mit vier Assists. Die Rapperswiler drehten die Partie im letzten Drittel, als sie mit zwei Treffern 3:2 in Führung gingen und 33 Sekunden vor dem Ende durch Reuille eine Strafe gegen Philippe Furrer zum 4:3 ausnutzten. Bern war wie bereits im letzten Duell (2:3 vor heimischem Publikum) klar überlegen. Das Team von Trainer John van Boxmeer verpasste es aber, im zweiten Drittel (22:11 Torschüsse) die 2:1-Führung entscheidend auszubauen.

Wenigstens keine Kanterniederlage für Biel

Im Gegensatz zu den letzten beiden Partien in Kloten (2:9) und Bern (2:10) erlitt Biel gegen Davos wenigstens keine Kanterniederlage. Zwar konnten die Seeländer nicht gewinnen, hielten beim 1:2 aber mehrheitlich mit. Robin Leblanc erzielte in der 54. Minute den Siegtreffer für den HCD. Zuvor hatte Eric Himelfarb mit seinem ersten Treffer seit fast 500 Minuten (50.) die Bündner Führung durch Verteidiger Robin Grossmann (37./1. Saisontor) ausgeglichen.

Biel hielt die Partie lange ausgeglichen. Weil Davos ein leichtes Chancenplus verzeichnete, war der Sieg lertztlich verdient. Das Bieler Publikum muss damit weiter auf den ersten Heimsieg gegen Davos seit 20 Jahren warten.

Langnau befindet sich auf Playoffkurs

Die SCL Tigers (7.) gewannen mit 4:3 auch das dritte Duell der Saison gegen den direkten Rivalen Fribourg (8.). Spektakulär verlief mit fünf Toren der erste Abschnitt. Oliver Setzinger und Martin Kariya brachten mit Powerplaytoren innerhalb von 115 Sekunden Langnau 3:1 in Führung. Diesen Vorsprung gaben die Emmentaler vor 6550 Zuschauern (ausverkauft) nicht mehr aus der Hand. Gottéron kam zwar durch Mike Knöpfli und Caryl Neuenschwander noch auf 2:3 und 3:4 heran; der Ausgleich wollte den Gästen indes nicht mehr gelingen. Valentin Wirz, Sandy Jeannin in Überzahl und Kirby Law in den Schlusssekunden boten sich noch gute Ausgleichschancen.

Die Tigers erspielten sich in den ersten 50 Minuten die klar besseren Möglichkeiten. Mit etwas mehr Effizienz im Abschluss und grösserer Sorgfalt vor dem eigenen Tor (vor allem beim zweiten Gegentor) seitens der Langnauer, wäre die Partie früher entschieden gewesen. Eine zentrale Rolle spielte bei Langnau Janne Niinimaa. Der Finne, der bloss kurzfristig für wenige Tage verpflichtet worden war, orchestrierte das Langnauer Powerplay äusserst effizient. Zu beiden Powerplaytreffern leistete er die Vorarbeit. Und der Abwehr verlief Niinimaa viel Stabilität.

Im 3. Derby kam Lugano zum ersten Drei-Punkte-Sieg

Der HC Lugano siegte nach einem 0:1-Rückstand gegen Ambri mit 6:1. Das Team von John Slettvoll realisierte die Wende innerhalb von weniger als sechs Minuten im zweiten Spielabschnitt. Andy Näser glich nach 30 Minuten aus; Petteri Nummelin und Dario Kostovic erzielten nach 35 Minuten innerhalb von 76 Sekunden das 2:1 und 3:1. Ambris Goalie Lorenzo Croce liess in dieser Phase drei von acht Schüsse passieren. Im letzten Drittel kassierte Croce auf der Fanghandseite Schlag auf Schlag das 1:4 und 1:5. Danach wurde er durch Giacomo Beltrametti ersetzt.

Eine grandiose Leistung gelang auf der anderen Seite David Aebischer. Der ehemalige NHL-Keeper war in den ersten beiden Derbies gegen Ambri an Luganos Punktverlusten stark mitschuldig gewesen (0:6 und 7:6 n.P.). Mit 40 (teils mirakulösen) Paraden führte Aebischer sein Team nun zum Sieg, der am Ende viel zu klar ausfiel. Ambri besass bis auf die letzten zehn Minuten die grösseren Spielanteile (41:24 Schüsse).

si/str

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