Zum Hauptinhalt springen

Jonas Hiller glänzt mit Shutout

Während Mark Streit und Luca Sbisa mit ihren Teams Niederlagen kassierten, brillierte Jonas Hiller. Der Appenzeller stoppte im Spiel von Anaheim gegen Chicago alle 26 Schüsse, die auf sein Tor kamen.

Weil zwischen den Ducks und den Blackhawks die Gäste die lahmen Enten waren, genügte der Treffer von Ryan Getzlaf zum Sieg für Anaheim. Er überwand den früheren Lugano-Keeper Cristobal Huet mit einem Backhand-Schuss zum Ende des zweiten Drittels. Hiller, der seinen zweiten Shutout in der NHL realisierte, wurde nach der Partie zum besten Spieler ausgezeichnet. Seinen ersten Shutout in der NHL hatte Hiller am 16. November gegen die Los Angeles Kings gefeiert.

Hiller kam zum Zug, weil Stammkeeper Jean-Sébastien Giguère aus familiären Gründen nach Montreal gereist war. Der frühere HCD-Goalie gewann damit seine letzten vier Spiele, in denen er von Beginn an im Tor war, und stoppte dabei 131 von 138 Schüssen (94,9%), doch war der Shutout nicht ausschliesslich sein Verdienst. Die Blackhawks sündigten im Abschluss mehrfach.

«Braucht auch Glück»

«Manchmal braucht es auch Glück», erklärte Hiller nach der Partie. «Sie hatten ein- oder zweimal das offene Tor und verfehlten. Alles was ich tat, war irgendetwas dorthin zu bringen, so dass der Spieler überlegen musste, wohin er schiesst. Manchmal genügt das, dass sie das Tor nicht treffen.»

Mark Streit ist mit den New York Islanders in eine veritable Baisse gerutscht. Sie unterlagen den Boston Bruins 2:7. Und auch Luca Sbisa blieb erfolglos; er verlor mit den Philadelphia Flyers in der Overtime gegen Carolina 2:3.

Beim derzeit formstärksten NHL-Team gingen die Islanders zwar im ersten Drittel zwar durch Nate Thompson, einen früheren Boston-Spieler, in Führung. Die Bruins wendeten die Partie jedoch mit zwei Toren im Mitteldrittel. Gänzlich aus den Fugen geriet Streits Team im Schlussabschnitt, als es fünf Tore kassierte. Mark Streit leitete den zweiten Treffer der Islanders durch Richard Park ein und liess den zwölften Assist der Saison gutschreiben. Das 2:5 war allerdings nur noch Resultatkosmetik. Der Berner verliess das Eis schliesslich mit einer Minus-1-Bilanz. Mit über 25 Minuten hatte er abermals die meiste Eiszeit seines Teams.

Das Erfolgsrezept von Boston

Die Bruins holten damit aus den letzten zwölf Partien zehn Siege und schossen in den letzten drei Spielen 20 Treffer. Im heimischen TD Banknorth Garden war es gar der achte Erfolg de suite. «Wir zeigten eine gute Show. einige Leute sagen zwar, wir seien zu defensiv eingestellt, aber wir spielen das ganz gut und bringen den Puck tief. Das ist ein gutes Rezept für uns», erklärte Blake Wheeler, der mit dem 3:1 in der 47. Minute die Bruins endgültig auf Siegeskurs brachte.

Sbisa holte mit den Flyers zuhause gegen die Hurricanes zumindest einen Punkt. Jeff Carter schoss das 2:2 46 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels; im letzten Abschnitt fielen keine Tore mehr. Der Zuger stand am Ende (13:21 Minuten Eiszeit) bei zwei der drei Gegentore auf dem Eis; so auch beim entscheidenden durch Sergej Samsonow nach 3:53 Minuten in der Overtime.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch