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«Hoffentlich war es mein letztes Heimspiel für den SCB»

Im fünften Finalspiel ackerte und kämpfte Marco Müller emsig – und schoss das beruhigende 3:0. Leistete der Mann des Spiels damit seinen Beitrag zum Meistertitel, ehe er zu Ambri-Piotta wechselt?

Wurde zum Mann des Spiels gewählt: SCB-Stürmer Marco Müller. Video: Martin Bürki

«Es klingt vielleicht ein bisschen blöd, aber ja, ich hoffe, dass es mein letztes Heimspiel für den SCB gewesen ist», sagt ein verschwitzter, aber aufgestellter Marco Müller nach dem 6:1-Sieg im fünften Finalspiel gegen Zug. Der 23-jährige Stürmer wechselt nach der Saison zu Ambri-Piotta. Mit seinem Tor zum 3:0 wäre es ein ruhmreicher Abschied gewesen. «Das muss man geniessen, ein Tor im Playoff-Final erlebt man nicht oft.»

Das mit dem Konjunktiv ist aber eben immer so eine Sache. Denn sollten die Berner am Ostermontag in Zug verlieren, müsste (oder dürfte?) Marco Müller am Donnerstag doch noch einmal in der Postfinance-Arena – die auch im neunten Playoffspiel mit 17'031 Zuschauern ausverkauft war – auflaufen. «Spiel 6 beginnt wieder bei 0:0. Wir wissen, dass wir uns mit diesem Sieg am Montag nichts kaufen können.»

Es ging auf die Knochen

Statt Osternestsuchen heisst es für den SCB Batterien aufladen. Die Zuger haben im Schlussdrittel in aussichtsloser Situation eine harte, ruppige Gangart an den Tag gelegt. Eric Blum schied nach einem Check mit einer Armverletzung aus, ob für ihn die Saison beendet ist, war nach Spielschluss noch ungewiss. Auch Simon Moser musste sich während des Spiels die Hand verarzten lassen.

«Die Zuger wollten ein Zeichen setzen für am Montag, dass es uns nicht leicht fallen würde», nimmt es Marco Müller gelassen. «Wir sind gut genug, um damit umzugehen.» Am Samstag in Bern liessen sich Müller und seine Teamkameraden jedenfalls auf keine Provokationen ein. Diesen kühlen Kopf müssen sie auch am Montag beweisen, wollen sie die Meisterschaft entscheiden.

Ein Mann, dem das «Dräckele» gefällt, ist Müllers Sturmkollege Thomas Rüfenacht. Angesprochen auf die letzte Partie in Zug sagt er: «Im ganzen Match waren wir nicht so aggressiv, wie wir wollten. Das haben wir angesprochen, und ich glaube, wir konnten das gut umstellen.»

Thomas Rüfenacht über die Freude bei einem Heimspiel und das 1:0, als er das Tor verschoben hatte. Video: Martin Bürki

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