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Freiburger Höhenflug – auch dank früheren SCB-Spielern

Die Mannschaft von Coach Hans Kossmann reiht seit Wochen Sieg an Sieg. Am Freitag empfängt sie den SC Bern zum Spitzenspiel.

Dirigent des Erfolgsensembles: Cheftrainer Hans Kossmann hat Gottéron an die Tabellenspitze der NLA geführt.
Dirigent des Erfolgsensembles: Cheftrainer Hans Kossmann hat Gottéron an die Tabellenspitze der NLA geführt.
Andreas Blatter

Positive Schlagzeilen am Spengler-Cup, Tabellenführer in der NLA, zuletzt 13 Siege in 15 Partien – es ist derzeit eine Freude, Gottéron-Fan zu sein. Und Gottéron-Trainer sowieso. Diesen Job hat Hans Kossmann, und die positive Entwicklung der Mannschaft stellt dem ehemaligen Assistenten von Larry Huras beim SC Bern ein gutes Zeugnis aus. «Wir spielen sehr konstant, es sind alle an Bord, und dann hatten wir in wichtigen Momenten auch etwas Glück. Gerade die knappen Siege gegen die Teams aus Genf, Bern und Davos verliehen uns viel Schub», begründet Kossmann den Erfolg.

Die Freiburger agieren derzeit derart schwungvoll, dass sie kaum zu stoppen sind. Zu den Leistungsträgern zählen drei ehemalige SCB-Spieler: Center Christian Dubé ist Topskorer der Equipe, Flügel Simon Gamache der zweitfleissigste Punktesammler und Joel Kwiatkowski der produktivste Verteidiger. Sie haben bisher alle je elf Tore erzielt. Vor allem über die konstant starken Leistungen Kwiatkowskis, der teamintern die beste Plus-minus-Bilanz aufweist, dürfte sich der eine oder andere SCB-Anhänger wundern. «In Bern stand er wegen ein paar blöder Strafen früh in der Kritik und bekam nie das nötige Selbstvertrauen. Bei uns erhält er noch mehr Verantwortung, zudem haben die Tore sein Selbstbewusstsein gestärkt», erklärt Kossmann die markante Steigerung des Kanadiers.

Fribourg will Vorsprung ausbauen

Obwohl Kossmann «mit David Desharnais sehr glücklich war», kann er mit dem Lockout-Ende gut leben, denn sein Team ist offensiv auch ohne den Center aus Montreal stark. «Und einige andere Mannschaften haben mehrere Schlüsselspieler verloren, das ist gut für uns.» Erheblich an Qualität eingebüsst hat bekanntlich auch der SCB, Gottérons morgiger Gegner im Spitzenkampf. Trotzdem erwartet Kossmann kein leichtes Spiel, sondern «ein spannendes Derby.

Bern hat auch ohne das NHL-Trio ein starkes Team.» Die SCB-Spieler müssten sich zwar an eine neue Rollenverteilung gewöhnen, dafür seien sie sicher besonders motiviert und wollten Roman Josi, Mark Streit und John Tavares möglichst rasch vergessen machen, mutmasst der gegnerische Coach, der sich auf den Match freut. «Es ist eine interessante Ausgangslage. Bern ist uns auf den Fersen, aber wir wollen den Vorsprung ausbauen.»

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