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«Es spricht nichts dafür, sich keine Sorgen zu machen»

SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi musste sich am Samstag den Fans erklären. Er sagt: «Panik ist immer ein schlechter Ratgeber.»

SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi.

SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi.

(Bild: Raphael Moser)

Reto Kirchhofer@rek_81

Sie sagten einmal, beim SC Bern gebe es eine Regel in Bezug auf negative Meldungen: «Alles Schlechte bin ich.»
Ja.

Deshalb wenden wir uns an Sie. Was ist schlecht beim SCB?
Schlecht ist nichts.

Und was ist nicht gut?
Die Resultate sind nicht gut.

Nur die Resultate?
Die Resultate – und wie sie zustande kommen.

Können Sie erklären, wie sie zustande kommen?
Wir spürten zu Beginn der Saison den Meisterblues, spielten zum Teil überheblich. Nun hat alles in eine grosse Verunsicherung umgeschlagen. Aber weshalb und warum? Das hat vielfältige Gründe.

«Ich habe keinen Sportchef erlebt, der für die Leute nicht phasenweise der Depp war.»>

Bitte sehr.
Nein.

Erläutern Sie die Gründe.
Nein.

Weshalb nicht?
Ich will sie nicht im Detail erläutern. Nicht in der Öffentlichkeit.

Am Samstag mussten Sie sich erklären. Ein paar Zuschauer forderten nach der Niederlage gegen Zug eine Aussprache.
Sie waren anständig, stellten Fragen, ich versuchte zu antworten.

Wie haben Sie geantwortet?
Darauf will ich nicht eingehen. Es war keine Pressekonferenz.

Können Sie den Ärger der Leute nachvollziehen?
Auf der einen Seite bin ich der Falsche, der sagt, man solle sich nach Niederlagen nicht ärgern. Auf der anderen Seite gilt es das Mass zu halten. Es ist zu früh, auf Panik zu machen. Panik ist immer ein schlechter Ratgeber. Aber wir müssen versuchen, schnell in die Spur zu kommen.

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