Zum Hauptinhalt springen

Die Paradelinie und der Handschuh

Der SC Bern gewinnt mit einer durchschnittlichen Leistung gegen Lugano 4:1. Joël Vermin und John Tavares zeichnen je für zwei Tore verantwortlich.

Am Dienstag traf der SC Bern auf den HC Lugano. Alain Berger, eigentlich in der Mitte, im Duell mit Luganos Goalie Michael Flueckiger und Ikka Heikkinnen.
Am Dienstag traf der SC Bern auf den HC Lugano. Alain Berger, eigentlich in der Mitte, im Duell mit Luganos Goalie Michael Flueckiger und Ikka Heikkinnen.
Keystone
Luganos Trainer Larry Huras betrachtet ernst das Spiel auf dem Eis.
Luganos Trainer Larry Huras betrachtet ernst das Spiel auf dem Eis.
Keystone
Alain Berger mit Luganos Dominik Schlumpf.
Alain Berger mit Luganos Dominik Schlumpf.
Keystone
1 / 5

Ein Fehlentscheid muss nicht immer schlecht sein. Bern gegen Lugano, das war gestern während der ersten Viertelstunde freier Eislauf unter Wettkampfbedingungen: Im Vergleich der langjährigen Rivalen fehlte es an vielem, vor allem an Emotionen und Intensität. Dann aber wurde Beat Gerber nach einem fairen Check an Paul Di Pietro auf die Strafbank geschickt. Der 42-jährige Haudegen hat in seiner Karriere schon zigfach härtere Chargen einstecken müssen und konnte sich ob des Entscheids der Unparteiischen ein Schmunzeln nicht verkneifen. SCB-Coach Antti Törmänen verwarf die Hände, das Publikum äusserte seinen Unmut lautstark, kurz: Die Emotionen waren entfacht, und der eigentliche Pfiff zur Unzeit diente allen Beteiligten als Weckruf.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.