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Deutschland macht die Schweiz froh

Die Schweizer Eishockeyaner stehen an der WM in Tschechien vorzeitig in den Viertelfinals. Dank deutscher Schützenhilfe.

Das freut uns: Deutschland rettet sich gegen Österreich in die Verlängerung und macht so die Viertelfinalqualifikation des Schweizer Teams perfekt.
Das freut uns: Deutschland rettet sich gegen Österreich in die Verlängerung und macht so die Viertelfinalqualifikation des Schweizer Teams perfekt.
Keystone

Österreich darf gegen Deutschland nicht drei Punkte holen: Das war die Ausgangslage vor dem Nachbarduell in der WM-Vorrundengruppe A. Bis zur 59. Minute lagen die Österreicher, die zum Turnierauftakt die Schweizer niedergerungen hatten, aber mit 2:1 vorne. Thomas Raffl (35.) und Rafael Rotter (55.) hatten ihre Farben jeweils in Führung geschossen.

Dann traf nach Michael Wolf (45.) auch Patrick Reimer für die Deutschen. In der vorletzten Spielminute und sehr zur Freude des Schweizer Nationalteams, das seinen Platz unter den ersten acht Mannschaften an der WM nun auch rechnerisch auf sicher hat. In der anschliessenden Verlängerung fielen keine Tore mehr. Das Penaltyschiessen entschied die Partie schliesslich zu Gunsten der Österreicher. 2:2-Schütze Reimer scheiterte im entscheidenden Versuch.

Die Schweiz erreichte ihr primäres WM-Ziel mit einem minimalen Ertrag. Neun Punkte und nur zwei Siege hatten seit der Einführung des aktuellen WM-Modus im Jahr 2012 noch nie für eine Viertelfinal-Teilnahme gereicht. Letztes Jahr schieden die Schweizer mit zehn Zählern nach der Vorrunde aus.

Noch wichtiger als der Viertelfinal-Einzug: Die Schweizer sicherten sich auch die Teilnahme an den Olympischen Spiele in drei Jahren in Pyeongchang. Denn mit dem Erreichen der K.o.-Phase können sie in der Weltrangliste nicht mehr aus den Top 8 fallen. Die besten acht des Rankings nach dieser WM sind fix und ohne Qualifikationsturnier in Südkorea dabei.

Die WM-Viertelfinals finden am Donnerstag statt. Die Schweiz spielt ihre Partie in Ostrava. Gegen wen und um welche Uhrzeit (15.15 oder 19.15 Uhr) steht noch nicht fest.

In der Gruppe B bezwang Finnland die Weissrussen ebenfalls mit 3:2 nach Penaltyschiessen. Die Finnen sind wie die USA und Russland schon für die Runde der letzten acht Teams qualifiziert.

Der Stand in der Gruppe A: 1. Kanada 6/18 (39:13). 2. Schweden 6/13 (30:17). 3. Tschechien 6/13 (25:17). 4. Schweiz 6/9 (11:16). 5. Deutschland 7/7 (11:24). 6. Österreich 6/5 (9:19). 7. Lettland 6/4 (9:22). 8. Frankreich 5/3 (8:14).

Der Stand in der Gruppe B: 1. USA 6/15 (17:10). 2. Russland 6/14 (28:13). 3. Finnland 6/14 (19:7). 4. Weissrussland 6/11 (17:17). 5. Slowakei 6/8 (13:14). 6. Norwegen 6/6 (10:20). 7. Dänemark 6/4 (10:19). 8. Slowenien 6/0 (8:22).

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