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Der Fokus liegt ganz beim SCL

Robin Nyffeler will heute Freitag mit Langenthal auf die Siegesstrasse zurückkehren.

Robin Nyffeler (rechts) will sich auch heute durchsetzen.
Robin Nyffeler (rechts) will sich auch heute durchsetzen.
Marcel Bieri

Für den SC Langenthal steht am Freitagabend ein wichtiges Spiel an. Wichtig, weil in letzter Zeit vieles nicht nach Plan lief. Nach einer Siegesserie folgte zuletzt der Fall: In den letzten sieben Spielen resultierten sechs Niederlagen, weshalb der durch Verletzungen geschwächte SCL vom zwischenzeitlich ersten Rang mittlerweile auf Platz vier zurückgefallen ist.

«Im Moment fehlt das Feuer. Auch auf der Bank fehlen Emotionen. Wir kassieren zu einfache Gegentore, und offensiv fehlt uns die Kreativität», begründet Stürmer Robin Nyffeler. Auch wenn Visp wahrlich kein einfacher Gegner sei – schon gar nicht auswärts –, müsse heute Abend eine Reaktion folgen. «Auch wenn Spieler wie Dario Kummer und Nico Dünner verletzt sind, haben wir weiterhin die Qualität, zu gewinnen.

Und heute müssen wir das zeigen», sagt Nyffeler. Aktuell sei in der Garderobe jeder «hässig». «Wir wollen nun Spiel für Spiel zurück zu alter Stärke finden.» Und das soll am Freitagabend um 19.45 Uhr in Visp beginnen.

Häufiger eingesetzt

Emotionen und Feuer – so etwas kann auch Nyffeler in eine Partie bringen. Als junger Spieler, der in dieser Saison eigentlich weiterhin für die Elite-Junioren stürmen könnte, ist er zwar nicht verantwortlich dafür, das Ruder rumzureissen. Wenn es aber nötig ist, verspricht auch er, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Der 19-Jährige sagt sogar, dass es durchaus ein Mittel sei, um beim Trainer Eindruck zu schinden. «Natürlich ist der Respekt immer da, aber ich versuche den abzulegen», sagt er.

Trainer Per Hånberg schätzt dies offenbar, setzte er Nyffeler doch zuletzt konstant ein, meist sogar in der Position des Mittelstürmers. «Dort muss man ein bisschen mehr Verantwortung übernehmen, gerade auch in der Defensive. Ich sehe deshalb, dass er mir das Vertrauen schenkt, und dies versuche ich mit guten Leistungen zu rechtfertigen», sagt der Nachwuchsmann.

Mit seinen Leistungen ist Nyffeler derweil «zu einem grossen Teil» zufrieden. «Manchmal müsste ich noch ruhiger an der Scheibe sein», gibt er zu. Noch habe er sich nicht vollständig an die Begebenheiten auf der Profistufe gewöhnt, der Druck auf offenem Feld beispielsweise sei ganz anders als bei den Junioren. Um sich weiterzuentwickeln, hat der Stürmer aber noch Zeit, sein Vertrag läuft beim SCL nächste Saison weiter.

Dass er schon konstant auf Swiss-League-Niveau mithält, lässt ihn aber nicht mit der Schweizer Topliga liebäugeln. «Zuerst will ich beim SCL zum harten Kern gehören. An die National League verschwende ich derzeit noch keinen Gedanken», sagt Nyffeler bestimmt und hängt an: «Hier im Schoren aufzulaufen, ist weiterhin eine Ehre für mich.» Der Fokus liegt deshalb allein beim SCL, umso mehr jetzt, wo das Team den Weg zum Siegen wiederfinden muss.

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