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Ein US-Amerikaner per sofort, ein Schwede per nächste Saison

Casey Wellman stösst zum Meister. Ted Brithén dürfte im Herbst kommen.

Reto Kirchhofer
Casey Wellman spielt seit derzeit seine zweite Saison in der Schweiz. Foto: Freshfocus
Casey Wellman spielt seit derzeit seine zweite Saison in der Schweiz. Foto: Freshfocus

Für die Eisfischer unter den National-League-Sportchefs ist dieser Februar kein erträglicher Monat. Die grossen ausländischen Fische gibt es vor Ablauf der Transferfrist offenbar nicht zu fangen. So begnügte sich Lausannes Jan Alston mit Alexandre Grenier aus Deutschlands höchster Liga.

Rapperswils Janick Steinmann griff auf der Suche nach einem Zwei-Weg-Center bei Tom Pyatt zu, der bei Skelleftea in Schweden nicht mehr erwünscht gewesen war. Und Berns Alex Chatelain nahm den Rapperswiler Casey Wellman bis Saisonende unter Vertrag. «Wir haben den Markt während Wochen beobachtet. Es gab Möglichkeiten, aber die wenigsten waren wirklich konkret», sagt Chatelain. «Wellman kann uns im Sturm eine zusätzliche Option bieten und helfen.»

Der US-Amerikaner (32) stand seit letzter Saison bei den Lakers unter Vertrag. Er hat sich in der National League als solider Skorer erwiesen. In 73 Partien kam er auf 28 Tore und 29 Assists.

Während Torhüter Tomi Karhunen und Mittelstürmer Mark Arcobello gesetzt sind, gibt es mit Wellman, Andrew Ebbett, Jan Mursak und Andrew MacDonald nunmehr vier Import-Bewerber um die zwei verbleibenden Plätze in der Aufstellung. Wellman ist ab sofort spielberechtigt.

Brithéns Klausel bei Rögle

In die Kategorie der grösseren Fische zählt der Schwede Ted Brithén. Der Center hat sich bei seinem Vierjahresvertrag in Rögle eine Klausel einbauen lassen. Diverse schwedische Zeitungen sowie das Internetportal «Watson» vermeldeten, dass Brithén zum SC Bern wechseln könnte. Der Angreifer liess sich im «Helsingborgs Dagblad» zitieren: «Ich möchte mir mit 40 Jahren nicht vorwerfen lassen, ich hätte nie etwas anderes probiert und riskiert. Deshalb ist es mein Bestreben, im Ausland zu spielen.»

Nun ist der starke Spielmacher 29 Jahre alt. Chatelain sagt: «Wir kommunizieren, wenn es etwas zu kommunizieren gibt.» Was meistens bedeutet: Es gibt in absehbarer Zeit etwas zu kommunizieren.

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