Biel ist auf Halbfinalkurs

Der EHC Biel und der EV Zug erhöhen in ihren Serien auf 2:0. Die Tessiner Teams stehen unter Druck.

Damien Brunner (Mitte) bejubelt Jason Fuchs’ Tor zum 1:0. Foto: Keystone

Damien Brunner (Mitte) bejubelt Jason Fuchs’ Tor zum 1:0. Foto: Keystone

Den Siegtreffer für die Bieler erzielte Benjamin Hügli in der 58. Minute, der nach einem Abpraller vor Ambris Tor die Scheibe nur noch einzuschieben brauchte. Rund zehn Minuten zuvor konnte Ambri dank einem Ablenker von Dominik Kubalik mit 2:1 in Führung gehen. Die Seeländer aber nutzten eine Überzahlsituation gerade einmal 97 Sekunden später zum 2:2 durch Toni Rajala. Es war der Wendepunkt.

Dabei hatte der Bieler Topskorer im Mitteldrittel noch eine Möglichkeit zur 2:0-Führung ausgelassen, als er an Ambris Keeper Benjamin Conz scheiterte. Fünf Minuten später wurden die Leventiner noch ihrem Ruf als bestes Powerplay-Team der Liga gerecht. Der 1:1-Ausgleich durch Fabio Hofer auf Vorarbeit von Dominik Kubalik und Dominic Zwerger erfolgte mittels einer mustergültigen Speed-Passfolge.

Der ansonsten tadellose Bieler Keeper Jonas Hiller blieb da für einmal machtlos. Davor hatte der frühere NHL-Keeper eine Führung der Gastgeber mit drei Topparaden verhindert, unter anderen gegen Qualifikations-Topskorer Dominik Kubalik. Ausgerechnet Ambris früherer Stürmer Jason Fuchs hatte die Seeländer entgegen dem Spielverlauf in Führung gebracht. Er nutzte in der 25. Minute eine krasse Unaufmerksamkeit der Gastgeber aus.

Lugano geht unter

Auch der EV Zug wird seiner Favoritenrolle gegen Lugano gerecht. In der 20. Minute bringt Dario Simion die Zuger mit seinem zweiten Playoff-Treffer in Führung. Nach der Drittelspause vermögen die Tessiner nicht zu reagieren. Im Gegenteil: Garrett Roe, Dominic Lammer und Lino Martschini sorgen mit drei Toren innerhalb von fünf Minuten für die Vorentscheidung zur Spielhälfte. Grégory Hofmann kann zwar kurz darauf auf 1:4 verkürzen, zur Wende reicht es aber auch im dritten Drittel nicht mehr.

Lino Martschini sorgt in der ersten Minute des letzten Abschnitts gar für das 5:1, gleichbedeutend mit dem Schlussresultat. Damit sind die beiden Tessiner Teams für die dritte Partie bereits mächtig unter Druck – bei einer Niederlage haben Biel wie auch Zug drei Matchpucks. (sda)

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