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Biel ärgert SCB – ZSC siegt im Klassiker

Der SC Bern unterliegt im Derby dem EHC Biel erneut, die ZSC Lions gewinnen beim HC Davos und Leader Servette bezieht gegen Gottéron eine weitere Heimpleite – die Fakten der Freitagsrunde.

Symbolik im Klassiker: ZSC-Verteidiger Daniel Schnyder checkt den Davoser Dino Wieser.
Symbolik im Klassiker: ZSC-Verteidiger Daniel Schnyder checkt den Davoser Dino Wieser.
Keystone

Genève-Servette, das statistisch beste Heimteam (elf Siege), hat nach dem 2:3 gegen Kloten vor eigenem Publikum erneut verloren. Fribourg, die neue Nummer 4, stellte den Leader vor unlösbare Probleme. Kwiatkowski, Bykow und Botter markierten in der ausverkauften Halle die Tore zum komfortablen 3:0-Erfolg. Die Genfer Adler verliessen den Rink erstmals seit der Sommerpause ohne erfolgreiche Offensiv-Aktion.

Nach 26 Spielen ist Meister ZSC auf perfektem Kurs. Die Lions siegten in Davos 3:1 und haben die Marke von respektablen 45 Punkten erreicht. Die Equipe von Marc Crawford überraschte die kriselnden Bündner schon nach 21 Sekunden ein erstes Mal: Andres Ambühl, um den sich der HCD seit Wochen intensiv bemüht, profitierte von einem Abpraller. In der 14. Minute erhöhte der US-Power-Flügel Dustin Brown auf 2:0. Marhas erstes Saisontor (34.) beanwortete der GCK-Junior Cédric Hächler mit der persönlichen NLA-Treffer-Premiere (44.).

EVZ rückt vor – das Bieler Power-Duo

Zug rückt im Ranking auf Platz 3 vor. Die Innerschweizer avancieren in der NLA zum Hauptprofiteur der lahmgelegten National Hockey League. Unter der Regie des "Lockout-Trios" Henrik Zetterberg, Damien Brunner und Raphael Diaz hat der EVZ den Fehlstart behoben. Den inferioren Tabellenletzten Langnau zerlegten die auf jeder Position besser besetzen Gastgeber beim 6:2 regelrecht.

Die EHC-Verantwortlichen müssten bei der Liga eigentlich eine temporäre Namensänderung beantragen: Bieler Bruins wäre die passende Bezeichnung - und widmen müssten die Berner den Vorstoss Tyler Seguin. Der 20-jährige Stanley-Cup-Sieger aus Boston demütigte den SCB (4:2) auswärts im Alleingang. Mit seiner Triplette führte der beste NLA-Stürmer den Aussenseiter zum dritten Sieg in Serie gegen den Liga-Koloss. Nach dem 19. Einsatz in der Schweiz ist Seguin beim 19. Tor angelangt.

Lakers beenden Negativ-Serie

Unterhalb des Trennstrichs entschärfte Rapperswil-Jona seine delikate Lage geringfügig. Dank eines Traumstarts – die Lakers führten nach neun Minuten und zwei Powerplay-Treffern 3:0 – stoppten die Ostschweizer nach 19 Niederlagen ihre über dreijährige Negativserie gegen die Kloten Flyers. Sie gestatten den Zürchern zwar zwischenzeitlich das 3:4 zu, erhöhten den Vorsprung aber praktisch im Gegenzug dank Doppel-Torschütze Peter Sejna auf zwei Treffer. Keeper Ronnie Rüeger begünstigte die erfolgreiche Reaktion der Lakers mit seiner dritten missratenen Aktion erheblich.

NLA, Resultate vom Freitag: Bern - Biel 2:4 (0:2, 1:1, 1:1). Davos - ZSC Lions 1:3 (0:2, 1:0, 0:1). Genève-Servette - Fribourg 0:3 (0:1, 0:1, 0:1). Rapperswil-Jona Lakers - Kloten Flyers 6:4 (4:1, 0:1, 2:2). Zug - SCL Tigers 6:2 (3:0, 2:0, 1:2).

NLA-Rangliste: 1. Genève-Servette 51. 2. ZSC Lions 45. 3. Zug 40. 4. Fribourg 39. 5. Biel 38. 6. Bern 37. 7. Lugano 35. 8. Kloten Flyers 35. 9. Rapperswil-Jona Lakers 33. 10. Davos 32. 11. Ambri-Piotta 22. 12. SCL Tigers 16.

si/fal

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