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Bauchlandung für den SCL

Der SC Langenthal verliert gegen den EHC Kloten 1:3. Weil die Teams mit zahlreichen Fehlzuspielen auffielen, hätten beide gewinnen können. Kloten nutzte die Fehler aber besser aus.

Misslungenes Debüt: Connor Hughes konnte die Niederlage bei seinem ersten Spiel für die Oberaargauer nicht verhindern.
Misslungenes Debüt: Connor Hughes konnte die Niederlage bei seinem ersten Spiel für die Oberaargauer nicht verhindern.
Daniel Teuscher

Für einmal applaudierten die Fans schon vor dem Beginn des gestrigen Matchs gegen den EHC Kloten. Grund dafür war, dass Klotens neuer Trainer Per Hånberg das Eis betreten hatte. Der Langenthaler Meistertrainer dankte und winkte sichtlich erfreut.

Das Spiel hatte dann lange Zeit nur wenig Erinnerungspotenzial – oder höchstens im negativen Sinne. Gerade der SC Langenthal produzierte zu Beginn zahlreiche Fehler im Aufbauspiel, oft agierte er überhastet und unsicher, während der EHC Kloten ein energisches Pressing aufzog und Gelb-Blau damit das Leben schwer machte. Selbst Kloten war aber dabei nicht über alle Zweifel erhaben, konnten die Zürcher den Scheibenbesitz doch kaum für wirklich gute Möglichkeiten nutzen. Auf dem Weg nach vorne griff die neue Taktik von Trainer Per Hånberg offensichtlich noch nicht. Dieser sollte nach der Partie denn auch die zahlreichen Fehler auf beiden Seiten ansprechen, die Partie sei vor allem über kampfbetonten Einsatz geführt worden.

Kloten gelang es dennoch, in Führung zu gehen. Nach etwas mehr als vier Minuten wurde Emilijus Krakauskas vor dem Tor freigespielt, dieser nutzte den ihm gebotenen Raum und schoss das 0:1. Connor Hughes im SCL-Tor wurde also ein erstes Mal geschlagen. Der 23-Jährige kam erstmals zum Einsatz, weil sich Philip Wüthrich gegen den EHC Olten verletzt hatte. Ein längerer Ausfall wird aber nicht befürchtet.

Leistungsträger schwächeln

Im zerfahrenen Stil ging es dann im Mittelabschnitt weiter, auch wenn sich der SC Langenthal im Passspiel etwas verbessern konnte. Mit einem Weitschuss gelang es schliesslich Serge Weber, die Partie gegen seinen Ex-Club in Überzahl auszugleichen - einer der wenigen Glanzpunkte aus Sicht der Einheimischen.

Auch im Schlussabschnitt konnten diverse Einzelspieler die bisher wenig überzeugende Leistung kaum merklich verbessern. Vincenzo Küng gelang an diesem Abend praktisch gar nichts, auch Stefan Tschannen und Mathieu Maret konnten als eigentliche Leistungsträger kaum glänzen. Kloten auf der Gegenseite erhöhte im Schlussabschnitt das Tempo und schlug daraus prompt Profit. In der 45. Minute waren die Langenthaler gegen die wirblige EHCK-Offensive mehrmals zu spät, ehe die Scheibe auf eine freie Seite purzelte und der liegende Connor Hughes ein zweites Mal geschlagen wurde. Mit einer Leistungsteigerung wäre für den SCL etwas dringelegen, da diese aber ausblieb, stand letztlich ein 1:3 zu Buche.

Langenthal - Kloten 1:3 (0:1, 1:0, 0:2)

Tore: 5. Krakauskas (Obrist) 0:1. 31. Weber (Pienitz, Gerber/Ausschluus Forget) 1:1. 45. Marchon (Lehmann, Lemm) 1:2. 60. (59:44) Faille (Marchon/ins leere Tor) 1:3. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Langenthal. 5mal 2 Minuten gegen Kloten.

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