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Bärenstarker SCB deklassiert Gottéron

Der SCB-Express rollt ungebremst Richtung Playoff-Final. Die taktisch einmal mehr hervorragend eingestellten Berner schlugen Gottéron dank hoher Effizienz im Abschluss gleich 6:1.

Die Freiburger aus dem Gleichgewicht gebracht: Gottéron liess sich vom SC Bern ein ums andere Mal ausspielen. Im Bild trifft Joël Vermin (hinter Freiburgs Captain Shawn Heins stehend) zum 5:0 für den SCB.
Die Freiburger aus dem Gleichgewicht gebracht: Gottéron liess sich vom SC Bern ein ums andere Mal ausspielen. Im Bild trifft Joël Vermin (hinter Freiburgs Captain Shawn Heins stehend) zum 5:0 für den SCB.
Andreas Blatter

Ein Sieg trennt den SC Bern noch von der Finalteilnahme. Gestern bezwang das Team von Antti Törmänen den HC Fribourg-Gottéron auswärts 6:1. Die ersten beiden Partien in der Playoff-Serie der Erzrivalen hätten trotz leichter Vorteile der Berner auf beide Seiten kippen können. Diesmal lenkten die Mutzen das Geschehen schon früh in die gewünschten Bahnen. Bereits nach 154 Sekunden schoss Joel Kwiatkowski auf Pass von Jean-Pierre Dumont die Gäste in Führung. Zuvor hatte Andrei Bykow die Scheibe in der eigenen Abwehrzone verloren. Kurz darauf musste Gottéron-Hüne Shawn Heins auf die Strafbank. Anders als noch am Dienstag liessen die Berner in Überzahl den Puck schnell laufen – es waren noch keine viereinhalb Minuten absolviert, als Topskorer Byron Ritchie auf 0:2 erhöhte. Obwohl sich die Gäste in der Folge kurz hintereinander drei Regelwidrigkeiten leisteten, hatten sie die Freiburger im Griff. Trotzdem sollte Törmänen nach dem Match sagen, sein Team dürfe nicht so viele Strafen nehmen. «Das ist schlecht für unser Spiel, weil die Boxplay-Spezialisten müde werden und die anderen keinen Rhythmus bekommen.» Und doch: Als Caryl Neuenschwander im Mitteldrittel Cristobal Huet zwischen den Schonern erwischte, musste schon Gottéron-Fan und unverbesserlicher Optimist zugleich sein, wer noch an eine Wende glaubte.

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