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Auffällig und torgefährlich

Wiki-Münsingen hat mit dem 5:3-Heimsieg gegen Bülach seine Position in der Spitzengruppe der Swiss Regio League gefestigt.Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte Wikis Stürmer Christian Reber.

Er überzeugte: Christian Reber (Wiki, links) bringt Bülachs Torhüter Brenno Zucchetti in Bedrängnis.
Er überzeugte: Christian Reber (Wiki, links) bringt Bülachs Torhüter Brenno Zucchetti in Bedrängnis.
Markus Grunder

Christian Reber müsste keine Rückennummer tragen, um auf dem Eis von seinen Mitspielern unterschieden werden zu können. Seine halblangen, gelockten Haare sind auch erkennbar, wenn er den Helm trägt. Und es gibt kaum eine Partie, in der man von Reber nur deswegen Notiz genommen hat.

Der 27-jährige Angreifer gehört zu den Leistungsträgern von Wiki-Münsingen, muss jedoch darauf achten, keine Energie auf Nebenschauplätzen zu vergeuden. «Ich bin ein emotionsgesteuerter Spieler», sagt Reber selber. «Ich muss darauf achten, die rote Linie nicht zu überschreiten.» Im Heimspiel gegen Bülach gelang ihm dies vorzüglich.

Reber wirkte gegen Spiel­ende gar beruhigend auf einen Mitspieler ein, als es zu Diskussionen kam. Vielmehr setzte er spielerische Akzente. Mit zwei Treffern und einem Assist war er massgeblich am 5:3-Erfolg gegen Bülach beteiligt. Wiki-Münsingen schob sich dadurch in der Swiss Regio League auf den dritten Platz vor.

Reaktion gezeigt

Die Aaretaler zeigten während der gesamten Partie, dass sie nach der 2:7-Niederlage gegen Sion vom Mittwoch eine Reaktion zeigen wollten. «In dieser Partie hatten wir eigentlich gut angefangen, wurden aber vom Gegner danach überrollt», analysierte Reber das Geschehen von unter der Woche, «Sion ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die nicht zufällig Leader ist.»

Gegen Bülach gewann Wiki erst im Schlussdrittel die Oberhand. Obwohl die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft waren, vermochten sie sich zuvor nicht vom Gegner abzusetzen. Die Zürcher bestraften kleine Fehler von Wiki mit Treffern, sodass sie im zweiten Drittel gar mit 3:2 in Führung gingen. Doch dann trat Christian Reber in Aktion. Vor der Spielerbank erhielt er die Scheibe, zog entschlossen aufs Tor los und erzielte in Unterzahl das 3:3. Auch der vierte Wiki-Treffer ging auf sein Konto, beim 5:3 vom Michael Wenger gab Reber den entscheidenden Pass.

«Mit dem bisherigen Saisonverlauf können wir sehr zufrieden sein», sagt der 27-Jährige. «Wir stehen in der Tabelle dort, wo wir stehen wollen.» Auch dank Christian Reber, der am Samstag nicht nur wegen seines Äusseren auffiel.

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