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Halbfinal-Knüller Federer vs. Murray in Cincinnati

Beim Masters-1000 in Cincinnati kommt es bereits im Halbfinal zum Duell zwischen den zwei besten Spielern der Welt.

Roger Federer bezwang im Viertelfinal Lleyton Hewitt (Au/ATP 42) 6:3, 6:4 und trifft nun auf den Weltranglisten-Zweiten Andy Murray.

Federer hielt seinen Auftritt kurz; nach nur 70 Minuten war sein Arbeitstag beendet. Er gewann zum 13. Mal in Folge gegen den früheren Weltranglisten-Ersten aus Australien, dessen letzter Sieg gegen den Schweizer bereits sechs Jahre zurückliegt.

Im ersten Satz glich Hewitt nach einem vermeintlich zu langen Ball Federers zum 3:3 aus. Der Baselbieter nahm aber im genau richtigen Moment eine Challenge in Anspruch: sein Ball lag nachweislich auf der Grundlinie. Daraufhin erspielte sich Federer Break-Chancen, die dritte nutzte er zur 4:2-Führung. Auch im zweiten Satz reichte Federer ein Break zum 3:2; sein Gegner kam im ganzen Spiel zu keiner einzigen Break-Chance.

Federer peilt damit den dritten Turniersieg in Cincinnati nach 2005 und 2007 an. Der Weg dahin birgt aber mit Andy Murray bereits im Halbfinal eine hohe Hürde. Dass das Spitzenduell bereits in der Runde der letzten Vier ausgetragen wird, ist dem Fakt zu verdanken, dass Murray nach seinem Sieg der Vorwoche in Montreal Rafael Nadal (Sp) als Nummer 2 verdrängte, auf der Setzliste in Cincinnati aber noch als Nummer 3 gesetzt ist.

Federers Bilanz gegen Murray ist negativ: alle acht Begegnungen wurden auf Hartbelag ausgetragen, nur zweimal vermochte der Schweizer zu gewinnen. Letztmals setzte sich Federer vor knapp einem Jahr im Final des US Open auf dem Weg zu seinem 13. Grand-Slam-Titel durch.

Titelverteidiger Murray wurde von Lucky Loser Julien Benneteau (Fr/ATP 55) stark gefordert. Nach dem Verlust seines allerersten Aufschlagspiels verlor der Schotte den ersten Satz 4:6 - sein erster Satzverlust in Cincinnati seit dem letztjährigen Viertelfinal - und lag im zweiten Durchgang 0:2 zurück, bevor er das Spiel noch zu drehen vermochte. Nach 2:11 Stunden ging der Weltranglisten-Zweite mit 4:6, 6:3, 6:1 zum achten Mal in Folge als Sieger vom Platz.

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