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YB: Schirifehler oder «kollektiv verbockt»?

Die Niederlage der Young Boys in Basel am Samstag sorgte bei Bernerzeitung.ch für zahlreiche Leserkommentare. Kritisiert wird insbesondere die Leistung des Schiedsrichters, aber auch die des Teams.

Marco Streller im Zweikampf mit Raphael Nuzzolo.
Marco Streller im Zweikampf mit Raphael Nuzzolo.
Keystone
Die YB-Spieler feiern Bertones Treffer zum 0:1.
Die YB-Spieler feiern Bertones Treffer zum 0:1.
Keystone
Enttäuschte Gesichter bei YB nach der Partie.
Enttäuschte Gesichter bei YB nach der Partie.
Keystone
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Am Samstag reiste YB nach dem Spitzenkampf von Basel ohne Punkte nach Hause. Dies obwohl sie nach der ersten Halbzeit mit 2 Toren im Vorsprung waren, aber sich am Schluss vom FCB mit 3:2 trennten. Haben die Young Boys wirklich nur eine Halbzeit Fussball gespielt? Hat der Schiedsrichter Hänni die Partie entschieden? Waren die Entscheidungen des Coachs Uli Forte schuld? Hier eine Auswahl der zahlreichen Leserkommentare:

Hauptdiskussionspunkt war insbesondere die Leistung des Schiedsrichters, die auch von der Berner Zeitung genauer analysiert wurde. Der Leser Werner Kaderli schreibt zum Foul von Taulant Xhaka an Alexander Gerndt: «Die Presse meint unisono, dass dies eine klare rote Karte war, und zwar nicht nur die Berner Presse.»

Pragmatischer sieht es der Leser Heinz Kaderli: «Der Penalty ist fragwürdig, sagt sogar Streller. Aber der Schiedsrichter hat ihn gepfiffen, basta.» Andere schreiben von Penaltygeschenk für die Streller-Schwalbe, Brutalo-Foul von Xhaka an Gerndt und von einem imaginären Penalty, der das Spiel entschied, einem Schiedsrichter ohne Linie, Basel gewinne immer dank unklarer Penaltys. «Vom Glück verlassen und vom Schiedsrichter verschaukelt», meint der Leser Markus Baumann konsterniert.

Ein anderer Leser meint: «Ein brutaleres Foul als das von Xhaka an Gerndt hat es in der SL selten gegeben.» Man erinnere sich sofort an Simpson, der inzwischen Sportinvalide ist. Ebenfalls wegen eines FCB-Spielers.

Oder doch die Teamleistung?

Doch einige Leser sehen den Fehler auch bei der Mannschaft: Der Leser Jack Jones bittet «die gelb-schwarze Brille» auszuziehen und alle Aspekte, wie fehlende Chancen, zu berücksichtigen. Warum hat YB nach der 2:0-Führung aufgehört Fussball zu spielen, fragt man sich. YB habe auf «Beamtenfussball» umgestellt. Martin Senn kritisiert auch die Leistung am Spielfeldrand: «Während Yakin in der zweiten Hälfte Power brachte, kam von Forte nur kaltes Wasser ins Spiel.»

Man schreibt von purem Angsthasenfussball. Der FCB habe in der zweiten Halbzeit zugelegt, bei YB sei nichts mehr gekommen. Die Young Boys hätten viel zu passiv gespielt. Der Leser Andy Meier meint enttäuscht: «Da führen wir - auch mit Hilfe des Schiris 2:0 in Basel - und dann wird das Spiel kollektiv verbockt.»

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