Zum Hauptinhalt springen

YB mischt europäisch vorne mit

Die Berner befinden sich nach dem dritten Einsatz in der Europa League auf Kurs Richtung Sechzehntelfinals. Auch für den VfB Stuttgart läuft es in der Gruppe H ideal.

Geschafft: Die Hürde Odense BK ist genommen. Senad Lulic und David Degen beglüchwünschen sich zum zweiten Erfolg in der Europa League.
Geschafft: Die Hürde Odense BK ist genommen. Senad Lulic und David Degen beglüchwünschen sich zum zweiten Erfolg in der Europa League.
Reuters
Und es beginnt gut für Gelb-Schwarz im Stade de Suisse: Henri Bienvenu köpfelt nach Flanke von Moreno Costanzo zum 1:0 ein.
Und es beginnt gut für Gelb-Schwarz im Stade de Suisse: Henri Bienvenu köpfelt nach Flanke von Moreno Costanzo zum 1:0 ein.
Keystone
Degen ermöglicht mit seinem Pass auch Lulic das 4:1 für die Berner. Zwar kann Chris Sörensen noch auf 2:4 mittels Foulpenalty verkürzen, doch die Gastgeber lassen nichts mehr anbrennen. Dank diesem Heimsieg stehen die Chancen von YB für eine Weiterqualifikation in diesem Wettbewerb gut. Die nächste Partie trägt der Super-League-Vertreter in Dänemark aus.
Degen ermöglicht mit seinem Pass auch Lulic das 4:1 für die Berner. Zwar kann Chris Sörensen noch auf 2:4 mittels Foulpenalty verkürzen, doch die Gastgeber lassen nichts mehr anbrennen. Dank diesem Heimsieg stehen die Chancen von YB für eine Weiterqualifikation in diesem Wettbewerb gut. Die nächste Partie trägt der Super-League-Vertreter in Dänemark aus.
Keystone
1 / 7

Dank des 4:2 gegen Odense gewannen die Berner auch ihr zweites Heimspiel und liegen nach der Hälfte des Pensums in der Gruppe H auf dem angestrebten zweiten Rang. Eine optimale Chancenverwertung in der ersten Halbzeit trug YB eine beruhigende 2:0-Führung ein. Henri Bienvenu traf in der 25., wenige Minuten nach dem ersten Torschuss, per Kopf zum 1:0. Neun Minuten später schloss Rechtsverteidiger Scott Sutter einen sehenswerten Rush nach Doppelpass mit Xavier Hochstrasser aus vollem Lauf ab.

Odense bekundete im ersten Ernstkampf überhaupt auf Kunstrasen offensichtlich Mühe mit der ungewohnten Unterlage. Dem Vierten der dänischen Meisterschaft, der auch sein drittes Spiel in der Gruppe H verlor, versprangen in der ersten Halbzeit aussergewöhnlich viele Bälle, wirkliche Gefahr strahlte OB kaum aus. Der Anschlusstreffer (48.) fiel nach einem Standard. Christoph Spycher verlor das entscheidende Kopfballduell gegen den Nigerianer Peter Utaka, Goalie Marco Wölfli die Übersicht.

Eine gute Ausgangslage

YB stellte den Zweitore-Vorsprung nach etwas mehr als einer Stunde wieder her. David Degen verwertete einen Steilpass von Costanzo zum 3:1, in der 74. bereitete er Senad Lulics 4:1 vor. Damit war der Widerstand von Odense, das mittels Foulpenalty noch verkürzte, endgültig gebrochen. Gewinnen die Young Boys am 4. November auch das Rückspiel auf der Insel Fyn, stehen die Chancen gut, im Europacup zu «überwintern».

VfB Stuttgart dank Marica

Der VfB Stuttgart hat unter Interims-Trainer Jens Keller den ersten Sieg gefeiert. Mit dem Nachfolger des entlassenen Zürchers Christian Gross bezwangen die Schwaben zuhause Getafe verdientermassen mit 1:0. Sie führen die «YB-Gruppe» weiterhin verlustpunktlos an.

Das entscheidende Tor in der Mercedes-Benz-Arena erzielte Ciprian Marica nach einer halben Stunde. Der rumänische Internationale hatte von einem perfekten Steilpass des eingebürgerten Deutschen Cacau profitiert. In dieser Situation scheiterte Marica mit seinem ersten Versuch an Getafe-Goalie Oscar Ustari, den Abpraller konnte er aber aus spitzem Winkel verwerten. Auf der anderen Seite war Getafe bei seinen Offensiv-Bemühungen recht harmlos.

Während die Stuttgarter in der Bundesliga von der Rolle sind und den letzten Platz belegen, reihen sie auf kontinentaler Ebene ein Erfolgserlebnis an das andere. Die Qualifikation für die Europa- League-Sechzehntelfinals ist ihnen kaum mehr zu nehmen. Gegen Getafe, den Neunten der Primera Division, konnte der VfB auch seine schwache Europacup-Bilanz gegen spanische Teams aufpolieren. Die Süddeutschen realisierten im 14. Vergleich mit einem Klub aus dem Land des aktuellen Welt- und Europameisters erst den zweiten Sieg (nach dem 1:0 gegen Real Sociedad San Sebastian vor mehr als 21 Jahren). Stuttgarts nächster Ernstkampf ist das Bundesliga-Heimspiel vom Sonntag gegen Aufsteiger St. Pauli.

si/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch