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Wieder erstarrt

Beim 1:3 gegen Luzern enttäuschte YB masslos und kassierte die zehnte Auswärtsniederlage.

Es rumorte spätabends in der Swissporarena. Alex Frei regte sich in den Katakomben fürchterlich auf, weil draussen das Heimpublikum Carlos Bernegger huldigte, unter dem der FC Luzern zum Erfolg zurückgefunden hat (14 Punkte aus 6 Spielen). Nicht dem Staff gebühre der Applaus, sondern dem Team, welches einen Weg aus der Krise gefunden habe, bellte der neue FCL-Sportchef. Er wolle morgen in der Zeitung lesen, dass der Trainer bis zum Saisonende nicht mehr zur Fankurve eile und sich feiern lasse, befahl er zwei Journalisten in barschem Ton.

Frei muss auch mit Bernegger ein ernsthaftes Gespräch geführt haben, denn sonst hätte sich der FCL-Coach kaum entschuldigt für sein Verhalten: «Ich hatte Mühe mit meinen Emotionen. Die Mannschaft hat den Applaus verdient und nicht ich.»

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