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Wie sich Fassnacht Respekt vor den Rangers verschaffte

YB steigt in wenigen Stunden ins «Endspiel» in Glasgow. Das heutige Datum ist ein gutes Omen.

Fassnacht erzielte in der Nachspielzeit den Siegestreffer gegen die Rangers.
Fassnacht erzielte in der Nachspielzeit den Siegestreffer gegen die Rangers.
Raphael Moser

Die einen Erinnerungen sind noch ziemlich frisch, die anderen wurden in diesen Tagen wieder durch Bilder hervorgeholt. Vor zwei Monaten hat YB gegen den heutigen Gegner Glasgow in Bern ein mitreissendes Spiel in letzter Sekunde für sich entschieden.

Mittendrin: Christian Fassnacht, Torschütze zum 2:1. Und vor exakt einem Jahr, am 12. Dezember 2018, hat YB als Schlusspunkt unter eine denkwürdige, wenn auch sportlich wenig erfolgreiche Kampagne in der Champions League 2:1 gegen Juventus gewonnen. Mittendrin: Doppeltorschütze Guillaume Hoarau.

Heute, um 21 Uhr am 12.12., können die Young Boys mit einem Sieg im Ibrox-Stadion von Glasgow die nächste Runde in der Europa League erreichen. «Ich denke schon, dass ich mir etwas Respekt verschafft habe», sagt Fassnacht am Tag vor dem grossen Spiel und blinzelt frech. «Aber es gibt auch noch zehn andere Spieler auf dem Feld von uns. Um so besser, wenn wir den Gegner vor grosse Herausforderungen stellen.»

Erstes «echtes» YB-Tor in Glasgow?

Fassnacht ist in der Startaufstellung zu erwarten. Hoarau, der Held vom Juve-Spiel, nicht zwingend. Der Franzose ist nach einem von Verletzungen und langen Wartezeiten geprägten Herbst noch auf der Suche nach seiner Form. Auch von der Bank aus kann er für Trainer Gerardo Seoane eine effektives Mittel sein, spät noch einmal für offensive Gefahr im Spiel zu sorgen.

Und zum ersten «echten» YB-Torschützen in Glasgow zu werden. 1977 spielte YB im Cupsiegercup gegen die Rangers, auswärts gab es ein 0:0. Und 1993 traf YB im Uefa-Cup auf Celtic, Alain Baumann traf im Auswärtsspiel. Nur leider ins falsche Tor: YB verlor 0:1 und schied aus.

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