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Von der Fussball-Hölle ins Paradies

Fulvio Sulmoni gastiert mit dem FC Thun am Samstag beim FC Basel (St.-Jakob-Park, 19.45 Uhr). Der Tessiner Innenverteidiger hat schwierige Zeiten hinter sich.

Den Ball und eine bessere Zukunft im Visier: Fulvio Sulmoni blüht in Thun nach der Horrorsaison in Bellinzona so richtig auf.
Den Ball und eine bessere Zukunft im Visier: Fulvio Sulmoni blüht in Thun nach der Horrorsaison in Bellinzona so richtig auf.
Patric Spahni

Wenn jemand Fulvio Sulmoni im Mai prophezeit hätte, er spiele ein halbes Jahr später im St.-Jakob-Park von Basel, hätte ihn der Tessiner bestenfalls lächelnd angeschaut. Und dies auch nur, weil er ein höflicher Zeitgenosse ist. «Unmöglich, absolut unmöglich, hätte ich gesagt.»

Sulmoni stand damals bei der AC Bellinzona unter Vertrag und spielte ziemlich erfolgreich in der Challenge League. Das interessierte allerdings kaum jemanden, weil die täglichen Diskussionen um die Zukunft des Klubs sämtliche Schlagzeilen beherrschten. Präsident Gabriele Giulini avancierte zum Weltmeister der Durchhalteparolen. Der Mann, der einst Hakan Yakin mit einem Sechsjahresvertrag als Spieler und Botschafter des geplanten Stadionprojektes ins Tessin gelotst hatte, verkündete immer wieder, dass Rettung nahe, ja dem Verein eine prosperierende Zukunft bevorstehe. «Es war eine sehr belastende Zeit, eine Katastrophensaison», blickt Sulmoni zurück, «sicher die schlimmste Phase meiner Karriere. Die Unsicherheit hat schwer an uns genagt, wir haben die Neuigkeiten praktisch immer aus den Medien erfahren, mit uns direkt hat der Präsident aber fast nie gesprochen.»

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