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Vier mögliche Gegner in den WM-Playoffs

In den WM-Playoffs Mitte November wird die Schweiz leicht favorisiert sein. Als Gegner kommen Schweden, Griechenland, Irland und Nordirland infrage.

Kopf hoch: Die Schweizer haben in der Barrage in zwei Spielen die Chance, sich doch noch für die WM zu qualifizieren.
Kopf hoch: Die Schweizer haben in der Barrage in zwei Spielen die Chance, sich doch noch für die WM zu qualifizieren.
Keystone
Der zweite Stich ins Schweizer Herz: André Silva erhöht in der 57. Minute für die Portugiesen.
Der zweite Stich ins Schweizer Herz: André Silva erhöht in der 57. Minute für die Portugiesen.
Keystone
Starke Bilanz: Portugal hat nur eines der 28 letzten Spiele verloren – gegen die Schweiz.
Starke Bilanz: Portugal hat nur eines der 28 letzten Spiele verloren – gegen die Schweiz.
Reuters
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Nach der Niederlage in Portugal geht es für die Schweizer Nationalmannschaft in den WM-Playoffs weiter. Acht Gruppenzweite haben sich für die Barragespiele qualifiziert, die Schweiz wird an der Auslosung am nächsten Dienstag gesetzt sein, weil sie wie Italien, Kroatien und Dänemark zu den vier besten der acht Mannschaften in der Fifa-Weltrangliste gehört.

Als Schweizer Gegner kommen Schweden, Griechenland, Irland und Nordirland infrage. Die WM-Playoffs werden zwischen 9. und 14. November ausgetragen. Und die Schweiz wird gegen alle vier möglichen Kontrahenten in der (leichten) Favoritenrolle sein. Zu erwarten sind allerdings enge Begegnungen, wobei die Schweden am stärksten einzustufen sind. Schwedens Superstar Zlatan Ibrahimovic spielt zwar nicht mehr im Nationalteam, doch die skandinavische Auswahl ist robust – und hat in der Qualifikationsgruppe zuletzt immerhin (das allerdings kriselnde) Holland hinter sich gelassen.

Irland und Nordirland wiederum sind kampfstarke, leidenschaftliche Teams. Und die klimatischen Verhältnisse im Spätherbst könnten im Auswärtsspiel in Irland, Nordirland und Schweden ziemlich garstig werden. Das wäre in Griechenland gewiss anders. Gemessen an der individuellen Qualität sind Irland und Nordirland nicht auf Augenhöhe mit Schweden und Griechenland. Die Griechen sind allerdings eine Art Wundertüte. Sie haben seit dem sensa­tionellen EM-Titelgewinn 2004 nicht mehr überzeugt, besitzen aber jede Menge erfahrene Fussballer. Zudem würde auf die Schweizer in Griechenland ein Hexenkessel warten.

2005 Sieg gegen die Türkei

Griechenland war übrigens die letzte Nation, die Portugal im Esta­dio da Luz in Lissabon eine Pflichtspielniederlage beigefügt hat. Das war im EM-Final vor 13 Jahren. Weil die Schweizer gestern im Stadion des Lichts verloren, müssen sie nun die WM-Playoffs bestreiten. Wie bereits 2005, als sie sich gegen die Türkei nach äusserst turbulenten und hitzigen Begegnungen knapp durchsetzen (2:0, 2:4).

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