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Thun jubelt in Luzern

Die Talfahrt des FC Luzern geht ungebremst weiter. Gegen Thun kassierte der Wintermeister die siebte Niederlage im elften Spiel der Rückrunde.

Blutarm, uninspiriert, harmlos, ineffizient: Der FCL muss sich nach dem schwachen Auftritt gegen die Remiskönige aus dem Berner Oberland einige Vorwürfe gefallen lassen. Nicht ganz zu Unrecht verlor das nun auch statistisch schwächste Team der Rückrunde (erst zwei Siege) ein weiteres Mal, ist seit dem 12. März und nun fünf Spielen ohne Vollerfolg. Die Chance, die Partie in die gewünschten Bahnen zu lenken, besass Luzern durchaus. In der 48. Minute wehrte Thuns Goalie David Da Costa einen Foulpenalty von Luzerns Captain Michel Renggli an den Pfosten, von dort prallte der Ball zurück ins Feld, wo Renggli den Nachschuss um einen Schritt verpasste.

Die «Strafe» dafür folgte praktisch postwendend. Thun, das wie Luzern zuvor vier Spiele in Folge nicht mehr gewonnen hatte, kam durch ein kurioses Freistosstor zum 1:0. Benjamin Lüthi liess den gegnerischen Goalie David Zibung mit dem nicht allzu harten Schuss in die nahe Torecke wenig vorteilhaft aussehen. Selbst danach wurde man den Eindruck nicht los, dass eher das 2:0 als das 1:1 fallen würde. Der künftige Luzerner Nick Proschwitz (68.) und Lüthi (74.) verpassten es, für eine klarere Differenz zu sorgen. Die einzige Luzerner Möglichkeit besass wiederum Renggli, der eine Viertelstunde vor Schluss nach einer Flanke den Ball knapp über das Tor setzte. Auch diese Szene passte zum biederen Auftritt des Heimteams, der ein Spiegelbild seines Jahres 2011 war.

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