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Talente und Tradition

Biel, Langenthal sowie die Nachwuchsequipen von YB und Thun spielen in der 1. Liga. Mit verschiedenen Ausgangslagen.

Der FC Biel, der FC Langenthal, und die YB- und Thun-Nachwuchsmannschaften starten in die neue 1.-Liga-Saison.
Der FC Biel, der FC Langenthal, und die YB- und Thun-Nachwuchsmannschaften starten in die neue 1.-Liga-Saison.

42 Mannschaften agieren verteilt auf drei Gruppen in der 1. Liga, der vierthöchsten Spielklasse im Schweizer Fussball – vier Equipen stammen aus dem Kanton Bern. Die Nachwuchsteams von YB und Thun sind dabei in der heute beginnenden Saison in der Gruppe 1 eingeteilt, die vorab aus Westschweizer Clubs besteht.

Während es YB letzte Saison bis in die Aufstiegsspiele geschafft hatte, musste Thun fast bis zum Ende der Spielzeit um den Klassenerhalt bangen. Doch bei den Nachwuchsteams werden die Karten vor jeder Saison jeweils komplett neu gemischt. Auch in diesem Sommer wurden die Teams von YB und Thun kräftig durcheinandergewirbelt.

Etliche Akteure verliessen – auch aus Altersgründen – die Nachwuchsteams und kamen teils bei ambitionierten Equipen im Amateurfussball unter. «Primär zählt die Weiterentwicklung jedes einzelnen Spielers», erklärt der neue Thun-Coach Gian Luca Privitelli stellvertretend für wohl alle ­U-21-Equipen der Profiteams, bei denen die Ausbildung oft wichtiger ist als Resultate.

Und trotzdem: Natürlich wollen die Berner Oberländer aus sportlicher Sicht auch in der kommenden Saison den Abstieg vermeiden. Im Fall von YB wird es interessant sein, zu verfolgen, ob es gelingt, an die Leistungen aus der letzten Saison anzuknüpfen. Es dürfte ein kompliziertes Unterfangen werden, verliessen doch nicht weniger als zehn Fussballer, darunter auch Leistungsträger, das Team.

Ersetzt wurden sie vorwiegend durch noch jüngere Junioren (die meisten mit Jahrgang 2000). Allerdings ist es Coach Joël Magnin in den letzten Jahren noch immer gelungen, binnen kurzer Zeit äusserst schlagkräftige Teams zu ­formen.

Grosse Motivation in Biel

In der Gruppe 2 sind mit Biel und Langenthal zwei Traditionsvereine vertreten. Die Seeländer werden nach zwei Aufstiegen in Folge versuchen, auch in der 1. Liga eine gute Rolle zu spielen. «Die Motivation ist gross, sich als Aufsteiger zu behaupten», sagt Biel-Coach Kurt Baumann. Die Qualität im Kader stimmt, etliche Spieler agierten bereits in der 1. Liga oder höher. «Allein die Qualität eines Akteurs reicht jedoch nicht mehr. In dieser Liga muss jeder auch topfit sein», sagt Baumann.

Die Gruppe 1 verspricht generell eine Menge Spannung. Equipen wie Solothurn, Old Boys Basel oder die Black Stars haben viel vor, und die Nachwuchsequipen von Luzern und GC könnten in die Rolle der Spielverderber schlüpfen. Auch Biel ist einiges zuzutrauen.

Derweil wird Langenthal versuchen, eine sorgenfreie Saison hinzubekommen. Nachdem die Oberaargauer in der letzten Saison lange in den Abstiegskampf verwickelt gewesen waren, ist die Zielsetzung für kommende Saison klar. Sie lautet: Klassenerhalt.

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