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Stojanov erlöst Köniz

Köniz hat gegen den FC Basel U-21 nach einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit 2:0 gewonnen.

Könizer Führung: David Stojanov drückt den Ball über die Linie.
Könizer Führung: David Stojanov drückt den Ball über die Linie.
Manuel Zingg

Die zweite Mannschaft des Schweizer Meisters FC Basel präsentierte sich in Köniz zu Beginn der Partie in der Promotion League mit der etwas feineren technischen Klinge. Insbesondere die beiden Super-League-erprobten Dominik Schmid und Afimico Pululu liessen die Klasse in den Reihen der Basler U-21 aufblitzen.

Pululu, der nach den Verletzungen von Ricky van Wolfswinkel und Renato Steffen gute Karten auf weitere Einsätze im FCB-Fanionteam besitzt, traf nach zehn Minuten die Latte. Der Lattenschuss wirkte als regelrechter Weckruf für die Hausherren. Im Verlauf der ersten Halbzeit kam Köniz immer besser ins Spiel und konnte die Begegnung ausgeglichen gestalten.

Den Schwung mitgenommen

Der neue Chefcoach der Könizer, Gabriel Urdaneta, fand in der Pause offenbar die richtigen Worte, um den Schwung aus dem Ende des ersten Durchgangs beizubehalten. Der FCK sorgte ein ums andere Mal für Unruhe in der Basler Hintermannschaft mit schnellen Angriffen über die Seite. In der 52. Minute glichen die Könizer auch in Sachen Aluminumtreffer aus, als der wirblige David Stojanov bloss den Pfosten traf. Der Mazedonier mit der Nummer 9 wurde fortan beinahe zum tragischen Protagonisten dieser Partie. Mehrmals tauchte Stojanov vor dem Gehäuse von Basels Keeper Gion Chande auf, doch es gelang ihm zunächst nicht, eine seiner zahlreichen Chancen zu verwerten.

In der 79. Minute belohnte sich David Stojanov schliesslich doch noch für seinen unermüdlichen Einsatz, indem er nach einer Vorlage eines Mitspielers nicht lange fackelte und das 1:0 für Köniz erzielte. Stojanov fiel sichtlich ein Stein vom Herzen mit diesem Treffer, und so konnte er es auch verschmerzen, vom Schiedsrichter die Gelbe Karte fürs Trikotausziehen nach dem Tor zu er-halten. Basel II warf in der Folge alles nach vorne und kassierte in der 90. Spielminute nach einem lehrbuchartigen Konter noch das 2:0. Qendrim Makshana konnte sich dabei in die Torschützenliste eintragen.

Urdanetas gute Bilanz

Die Bilanz des 77-fachen venezolanischen Nationalspielers Gabriel Urdaneta als Chefcoach des FC Köniz lässt sich nun mit zwei gegentorlosen Heimspielsiegen und einer äusserst unglücklichen Niederlage gegen Breitenrain durchaus sehen. «Mit dem neuen Trainer hat sich unsere Spielphilosophie geändert, wir versuchen nun mehr Fussball zu spielen», sagte Matchwinner Stojanov. «Unter Pulver waren wir schon eine physisch starke Mannschaft, aber nun können wir unsere spielerischen Qualitäten noch besser ausspielen», bilanzierte der im Sommer von der AC Bellinzona gekommene Mazedonier auf Italienisch.

Die Trainerrochade als einzige Erklärung für die zuletzt verbesserten Leistungen lässt Stojanov aber nicht gelten: «Am Ende spielt es keine Rolle, wer an der Seitenlinie steht. Wir Spieler sind es, die auf dem Platz Leistung zeigen müssen.»

Grosses Kader

Dass das Leistungspotenzial im Könizer Kader sehr gross ist, lässt sich auch an der Tabelle in der 2. Liga regional ablesen, in der die zweite Köniz Equipe an der Spitze steht. Dass das «Zwöi» der Berner just an diesem Spieltag erstmals Punkte liegen liess gegen Bümpliz, dürfte dabei nicht nur darauf zurückzuführen sein, dass das Fanionteam zeitgleich spielte. Schliesslich halfen Akteure wie der ehemalige St.-Gallen-Profi Jiri Koubsky auch diese ­Woche in der 2.-Liga-Mannschaft des FCK aus.

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