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Spanien wirft Messi Steuerhinterziehung vor

Lionel Messi und sein Vater sollen von 2007 bis 2009 mehr als vier Millionen Euro illegal am Fiskus vorbeigeschleust haben. So lauten die Vorwürfe der spanischen Staatsanwaltschaft. Messi winkt ab.

«Wir haben niemals gegen das Recht verstossen»: Messi während eines Barca-Spiels im letzten Herbst.
«Wir haben niemals gegen das Recht verstossen»: Messi während eines Barca-Spiels im letzten Herbst.
AFP

Die spanische Staatsanwaltschaft wirft dem Weltfussballer Lionel Messi und dessen Vater Steuerhinterziehung in Millionenhöhe vor. Die beiden sollen von 2007 bis 2009 mehr als vier Millionen Euro illegal am Fiskus vorbeigeschleust haben. Staatsanwältin Raquel Amadao reichte einen entsprechenden Antrag ein. Bevor es zu einer Anklage kommt, muss zunächst ein Richter grünes Licht geben.

Messi wies die Vorwürfe zurück. «Wir sind überrascht», schrieb er auf seiner Facebookseite. «Wir haben niemals gegen das Recht verstossen», schrieb er für sich und seinen Vater Jorge Horacio Messi. Sie hätten immer ihre Steuerpflichten erfüllt und den Rat ihrer Steuerberater befolgt.

Bis 2018 bei Barcelona

Der Argentinier Messi spielt beim FC Barcelona und ist derzeit einer der erfolgreichsten Profifussballer der Welt. In den vergangenen zwei Spielzeiten schoss er 133 Tore für seinen Verein. Erst kürzlich unterzeichnete er eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre, die ihn bis 2018 an Barcelona bindet.

Die spanische Regierung hat in ihren Bemühungen um eine Aufbesserung der Staatsfinanzen der Steuerhinterziehung den Kampf angesagt. Finanzminister Cristobal Montoro hatte im April ausdrücklich Fussballprofis vor strengen Kontrollen gewarnt.

(SDA)

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